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Mario Kart 8 - Hands-On

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 Spiel-Infos: Mario Kart 8 - Hands-On
Mario Kart 8 Boxart Name: Mario Kart 8 - Hands-On
Entwickler: Nintendo EAD - SDG1 (Hideki Konno)
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 30. Mai 2014
Genre: Racer - Fun Racer
Spieler: 1-12 (online)
Features:
Gyro-Sensor-Unterstützung
Es gibt Naturgesetze, die gelten schon seit Anbeginn der Zeit:
Die Erde dreht sich um die Sonne, der Hahn kräht bei Sonnenaufgang und – zu guter Letzt – mit jedem neuen Konsolenzyklus steht ein neuer Mario Kart-Ableger in den Startlöchern. Nachdem der 3DS-Teil den schlichten Titel Mario Kart 7 trug, folgt auf Wii U nun konsequenterweise Mario Kart 8. Ob die rasante Pistengaudi auch beim achten Mal immer noch genauso viel Spaß macht? Die Antwort dürft ihr in unserem GU-Hands-On nachlesen.
 
F-Zero lässt grüßen
Wenn es eine Nintendo-Spielreihe gibt, deren Comeback nicht sehnlicher erwartet wird, so ist es wohl F-Zero, dessen letzter neuer Ableger vor fast 10 Jahren erschien. Da aber auch 2013 weiterhin keine Lebenszeichen von Captain Falcon und seinen Kumpanen zu vermelden sind, geht man in Mario Kart 8 zumindest einen kleinen Kompromiss ein: Ganz in Manier des Hochgeschwindigkeits-Racers könnt ihr in manchen Streckenteilen den neuen Anti-Gravitationsmodus eures Gefährts aktivieren. In der E3-Demo durften wir dieses neue Feature in drei Strecken ausgiebig testen. Der erste Kurs – einmal mehr die obligatorische Neufassung von Marios Piste – stellte eine Umsetzung der Titel gebenden „8“ dar. Bereits nach der zweiten scharfen Kurve erwartete uns ein waghalsiger Looping, der unser Kart kopfstehen ließ. Strecke Zwei war dann weitaus weniger linear aufgebaut und erinnerte uns mit einer frappierenden Ähnlichkeit an die Innenstadt San Fransiscos. Dank vielerlei verstreuter Nebenwege (welche zum Teil auch Abkürzungen sind) bot die Strecke auch im zweiten Durchlauf noch genug Abwechslung. Fuhren wir in Runde Eins noch down-town auf einer Straßenbahnlinie, brettern wir in Runde Zwei seitwärts an den Häuserwänden der Stadt entlang. Im Letzten der drei Kurse betraten wir eine Rennstrecken-Version der Geistervilla aus Luigi’s Mansion 2. Diese erinnerte ein wenig an Bowser‘s Festung aus Mario Kart Wii, durch die etlichen Streckenabzweigungen, die teilweise jegliche Anziehungskräfte außer Kraft setzten, war sie aber um einiges komplexer aufgebaut. Aus dem Grund stellte sie von den drei Strecken auch unseren Favoriten dar.

Ran ans Lenkrad? 
In Sachen Steuerung lässt Mario Kart 8 eigentlich (fast) keine Wünsche offen. Spielt ihr mit dem Gamepad, habt ihr die Wahl, ob ihr lieber klassisch mit dem Control-Stick lenkt oder dafür die Neigefunktion des Gyro-Sensors verwendet. Uns persönlich gefiel die klassische Variante am besten, um aber Oma und Opa auch mal spielen lassen, bietet sich die letztere Option sicher auch an. Außer sie haben schon Erfahrung mit Mario Kart Wii gesammelt. Dann können sie nämlich auch wieder das Wii-Lenkrad in die Hand nehmen. Merkwürdigerweise hat sich Nintendo hier aber einen ganz fürchterlichen Faux-Pas erlaubt. Statt wie gewohnt mit dem B-Knopf zu driften, wurde das Driften nun auf den 1-Knopf gelegt. Komfort ist etwas anderes, und Lenkradliebhaber können nur beten, dass man hier noch eine alternative Steuerungsoption anbietet. Selbstverständlich steht aber auch die angenehmere Kombination aus Wii-Mote und Nunchuk zur Auswahl. Zur Unterstützung von Wii Classic- und Wii U Pro-Controller ist bisher noch nichts bekannt. Wir würden uns allerdings schon stark wundern, wenn sie für das Spiel nicht verwendet werden könnten. Einen kleinen Gag baute man für den Gamepad-Spieler ein. Dieser sieht auf dem Touchscreen nicht nur die Karte, er kann mit einem Tipp auf den Screen auch hupen, was das Fahrzeug in die Höhe hüpfen lässt. Bedeutungslos, aber dennoch witzig.
 Autor:
Karim Ahsan
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Screenshots:
Prognose:
5/5
Leserhype:
9.4