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Hyrule Warriors - Hands On

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 Spiel-Infos: Hyrule Warriors - Hands On
Hyrule Warriors Boxart Name: Hyrule Warriors - Hands On
Entwickler: Koei Omega Force
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 19. September 2014
Genre: Action
Spieler: 1-2
Features:
Off-TV-Play
Bis zum nächsten großen Hauptteil der The Legend of Zelda-Reihe müssen wir uns ja noch ein gutes Stück gedulden, irgendwann 2015 soll dieser erscheinen und bis auf einen kurzen Trailer zur E3 ist eigentlich noch kaum etwas bekannt gegeben worden. Verzichten müssen wir aber dennoch nicht auf unsere lieb-gewonnenen Charaktere aus dem Zelda-Universum, da Nintendo diese kurzerhand an die Entwicklerschmiede Koei Tecmo ausgeliehen hat, die daraufhin einen weiteren ihrer bekannten Warrior-Teile gezimmert haben - nur diesmal mit Zelda-Skin und ganz, ganz viel Fanservice obendrauf. Wir konnten bereits die ersten Level des fertigen Zelda-Schnetzlers anspielen, um euch hier einen ersten Eindruck zu Hyrule Warriors zu bieten.

Link, der legendäre Kämpfer
Drei Modi stehen zur Verfügung, auch wenn wir bisher nur den Legenden-Modus – den normalen Story-Modus – ausgiebig anspielen konnten. Schon kurz nach Spielstart stellt man das fest, was eigentlich schon von Anfang an klar war – auch Hyrule Warriors fühlt sich genauso an, wie man es von einem Musou-Spiel von der Koei Omega Force gewohnt ist. Link – der einzige Kämpfer der zu Beginn zur Auswahl steht – ist ein junger Rekrut der hylianischen Armee und gibt sein Bestes, als eines Tages das Land von Monstern, die von der heimtückischen Cia aufgestachelt wurden, angegriffen wird. Schon steht man auch schon mitten im Geschehen, während unzählige Bokblins auf den jungen Recken zu stürmen. Ein kurzer Druck auf den B-Knopf. Er schwingt sein Schwert, das problemlos durch das Fleisch seiner Widersacher hindurchgleitet und Dutzende von ihnen auf einmal zu Boden streckt. Ein weiterer Druck – wieder fallen einige von ihnen. Kurz die Y-Taste gehalten – seine Klinge glüht blau und er holt zu seiner gefürchteten Wirbelattacke aus. Eine Fee, Proxi, ruft um Hilfe, die Link fortan auf seinem Abenteuer begleiten wird und ihm immer wieder Tipps zum weiteren Vorgehen gibt, ganz wie es einst Navi getan hat. Und ihn mit einem altbekannten "Hey Listen!" darauf aufmerksam macht. Kaum hat man das erste Level abgeschlossen, so ist auch schon das Unabwendbare passiert: Prinzessin Zelda ist spurlos verschwunden. Doch Impa hat Links Mut und Kampfstärke genaustens beobachtet und merkt, dass er kein einfacher Rekrut ist. Daher überreicht sie ihm die klassische grüne Tunika – die Gewänder des Helden von Hyrule und will sich, gemeinsam mit ihm, auf die Suche nach der Prinzessin machen.


Ein Actionspektakel aus dem Musou-Lehrbuch
Wer Hyrule Warriors spielen will, sollte vorab wissen, worauf er sich einlässt, denn alles dreht sich hier ums monoton gehaltene Schnetzeln von Gegnermassen. B drücken. Immer wieder auf den B-Knopf hämmern. Das reicht im Normalfall bei den meisten Feinden vollkommen aus. Hat man nach einer Weile genug Gegner besiegt, dann kann man mit einem Druck auf die X-Taste noch einmal einen besonders starken Move auf die gegnerische Armee loslassen. Davon ab dreht sich das Spiel darum bestimmte Gebiete zu erobern, indem man dort die Feinde ausschaltet. Und seine Teamkameraden verteidigt, wenn deren Lebensleiste sich dem Ende zuneigt. Rätsel, wie sie die Zelda-Reihe ja unter anderem ausmachen – das sei vor allem den Zelda-Fans gesagt, die sich noch nie an einen Warriors-Teil gewagt haben – sucht man hier allerdings vergebens und auch die Erkundung spielt eine stark untergeordnete Rolle. Denn wirklich etwas zu entdecken gibt es nicht.
 Autor:
Barbara Bleier
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Screenshots:
Prognose:
4/5
Leserhype:
6.7