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ZombiU

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 Spiel-Infos: ZombiU
ZombiU Boxart Name: ZombiU (PAL)
Entwickler: Ubisoft Montpellier
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 30. November 2012
Genre: Shooter - Ego Shooter / FPS
Spieler: 1-2 (offline)
Features:
Asymmetrisches Gameplay, Du-selbst-als-Zombie
Man ist das ja mittlerweile gewöhnt: Eben mal die Konsole angeknipst, die im Laufwerk ruhende Disk zum Rotieren bewegen und nach einigen Sekunden der Ewigkeit das Spiel starten. Und quietschfidel, selbstbewusst und siegesgewiss jeder Herausforderung entgegen treten, denn egal ob Scharen fieser Söldner, bedrohlich wirkende Monstren oder auch nur knifflige Örtlichkeiten - wenn es nicht klappt, lädt man den gespeicherten Spielstand und probiert es noch einmal. Wenn es denn überhaupt mal nicht direkt auf Anhieb klappen sollte. Videospielen zur Entspannung, zum oberflächlichen Amüsement, zum Ausklingenlassen des Abends. Wer genau das sucht, hält lieber mehrere Controller-Längen Abstand von ZombiU. Der exklusive Drittherstellertitel für die neu erschienene Wii U-Konsole macht so einiges richtig, so einiges falsch, und vor allem: Eine Sache so richtig anders. Warum das so ist, erfahrt ihr im folgenden GU-Test. Ach, was soll´s, kein langes auf-die-Folter-Spannen: Tot bleibt tot. Und das macht Laune. Irgendwie.

Vergiss die Welt, denk an dich selbst
London. Menschenmassen in Panik, Rauchschwaden überall am Himmel, Dramen spielen sich ab wohin man blickt. Alles kein Thema für ZombiU. Was passiert ist, wird an einzelnen, seltenen Stellen im Spiel angedeutet. Anderen Überlebenden begegnet man quasi nicht. Und wer eine ausladende Zwischensequenz am Spielende erwartet, wird ebenfalls enttäuscht werden. In ZombiU zählt von Anfang bis Ende nur eine einzige Tatsache: Überleben, und das um jeden Preis. Schon unmittelbar nach Spielstart findet man sich von einer Horde Untoter verfolgt. Kurz darauf gelangt man ins Hauptquartier - so jedenfalls könnte man das Safehouse nennen, das im unterirdischen Eingangsbereich einer U-Bahn-Linie eingerichtet ist und als Ausgangspunkt des noch folgenden Abenteuers dient. Zwar wird eingeblendet, wie der (momentane) Spielcharakter heißt, wie alt er ist und was er beruflich macht. Relevant für den Spielablauf ist das nicht, und schon gar nicht für den Prepper. Der Prepper ist ein Überlebender, der sich dem Spieler ausschließlich über Lautsprecher mitteilt. Wo er steckt weiß man nicht, nur, dass er Zugriff auf die Kameras in der gesamten Umgebung besitzt. Selbiges gibt auch sofort Anlass für die erste Mission, nämlich das Scannen von CTTV-Kästen, die den elektronischen Zugriff für den Prepper erweitern, und so nebenbei die Karte eines Gebiets aufdecken. Welche Motivation hat bei alledem eigentlich die Spielfigur, den Anweisungen des mysteriösen Prepper Folge zu leisten? Ist man irgendjemand Wichtiges? Braucht uns der Prepper? Nein und nein, zu Fragen Nummer Zwei und Drei. Und was die Erste anbelangt: Zu überleben. Und das reicht ja dann auch schon, oder?
 Autor:
Maximilian Edlfurtner
Testbericht
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Leserwertung:
8.2