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VC - Super Mario Advance 4: Super Mario Bros. 3

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Wenngleich alle Level natürlich die Spielphysik von Super Mario Bros. 3 verwenden, wurde in Sachen Levelelemente aus dem Vollen geschöpft. Die Chucks aus Super Mario World finden sich genauso in den Levels, wie die aus Yoshi’s Island bekannten Wände, an denen Super Baby Mario entlang rennen konnte – im vorliegenden Fall reicht hierzu ein normaler Mario. Selbst Super Mario Bros. 2 (westliche Version) wird durch die Möglichkeit, Pflanzen aus dem Boden zu zupfen Rechnung getragen. Schließlich darf man natürlich Super Mario Bros. 2 (japanische Version) nicht vergessen, das mittels des Giftpilzes vertreten ist. Diese zusätzlichen Spielelemente sorgen dafür, dass die Leveldesigner noch mehr Ideen kombinieren konnten – und dass viele der Level auch in Super Mario Maker nicht authentisch reproduziert werden können.

Erstaunlich knackig
Sehr auffällig ist der erstaunlich hohe Schwierigkeitsgrad der Level. Sind Super Mario-Level außerhalb der Extra-Level am Ende des Spiels zumeist in wenigen Versuchen absolviert, kann man hier durchaus mal bis zu eine Stunde an einem Level sitzen, wenn man es vollständig abschließen möchte. Die Gründe hierfür sind vieler Gestalt. Zunächst einmal wäre da das ungewöhnlich gnadenlose Leveldesign.
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So gibt es beispielsweise ein Level namens Para Beetle Challenge, in dem man im Himmel über fliegende Para Beetles springen muss, während das Level automatisch vorwärts scrollt – an zwei Stellen wird es besonders fies, wenn man sich von Para Beetles die von links nach rechts fliegen auf solche, die von rechts nach links fliegen umstellen muss, sowie wenn die umgekehrte Umstellung ansteht. Nicht jedes Level ist so haarig designt, selbst geübte Mario-Spieler dürften sich aber stets hinreichend gefordert fühlen.

Die Geburtsstunde der Sternmünzen
Ein weiterer Aspekt ist sicherlich der vollständige Verzicht auf Checkpoints. Diesen Punkt kann man dank der Schnellspeicherfunktion natürlich aushebeln, aber wo wäre da der Spaß? Schließlich haben die verantwortlichen Level-Designer hier bereits ihre Ideen für New Super Mario Bros. erprobt und in jedem Level zwischen einer und fünf Advance-Münzen – lies Stern-Münzen – verteilt. Diese Münzen sind in aller Regel einfach zu finden, aber weniger einfach einzusammeln. Auch hier ein besonders markantes Beispiel: Eine Sternmünze befindet sich direkt oberhalb eines Abrgundes unter einer Schraubenmutter, die man bis zum letzten Moment abrollen muss, um sich mit einem rettenden Sprung nach dem Sammeln der Münze aus der Situation zu retten. Zwar kann man die Advance-Münzen auch in mehreren aufeinander folgenden Durchgängen sammeln, allerdings speichert das Spiel, ob man es geschafft hat, einmal alle Münzen in einem Durchlauf einzusacken.
 Autor:
Sebastian Küpper
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