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The Legend of Zelda: The Wind Waker HD

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 Spiel-Infos: The Legend of Zelda: The Wind Waker HD
Legend of Zelda: The Wind Waker HD Boxart Name: The Legend of Zelda: The Wind Waker HD (PAL)
Entwickler: Nintendo EAD - SDG3 (Eiji Aonuma)
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 04. Oktober 2013
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1
Features:
Off-TV-Play, ProController-Support

Ein Klassiker wird in neuer Pracht zurück in die Gegenwart geholt. Nostalgiker greifen zu, alle anderen können sich mit dem Spielen des damaligen GameCube-Titels zufrieden geben. Könnte man, wie bei anderen sogenannten HD-Remakes, sagen und die Angelegenheit damit abhaken. Man täte The Legend of Zelda: The Wind Waker HD für Wii U damit jedoch kläglich Unrecht an. Ob es die aufgemotzte visuelle Darstellung ist oder aber der Umstand, dass das Action-Adventure im damals kontroversen Cel-Shading-Stil mittlerweile gut zehn Jahre auf dem Buckel hat und daher viel Zeit hatte, Details in den Speicherbänken der Fans vergessen zu lassen: Mit The Wind Waker HD erscheint ein spielerisch wie optisch grandioses Heimkonsolen-Zelda, das für viele jüngere Fans brandneu sein dürfte. Und auch die alteingesessenen Hasen dürfen einen Blick riskieren. Es lohnt sich.

Ganz großer Minimalismus
Die größte Meisterleistung von The Wind Waker liegt in seinem Setting und dessen spielerischer Umsetzung. Hunderte von Jahren nach der Geschichte von Ocarina of Time hat eine Flut die Welt befallen. Nur vereinzelt gab es Berge, die hoch genug lagen, um nunmehr als Inseln weiter zu bestehen. Große, zusammenhängende Kontinente sind deshalb Fehlanzeige. Link, sofern man ihm denn vor Spielstart diesen Namen gibt, lebt ein fröhliches, unbefangenes Leben auf Präludien, einer dieser Inseln, gemeinsam mit seiner Schwester Aril und deren beider Oma. Ein paar Dorfbewohner gibt es ebenfalls, darunter den grimmig dreinblickenden Schwertmeister oder den kleinen Jungen, dem ständig die Rotzglocke zu platzen droht. Und unbeschwert und heiter hätte auch alles weitergehen können, wenn nicht gleich mehrere Geschehnisse zur gleichen Zeit stattfänden: Link hat Geburtstag und soll deshalb, einer Tradition folgend, das grüne Gewand eines fast vergessenen Helden tragen. Ein fremdes Mädchen fällt vom Himmel, landet im Wald und benötigt Hilfe. Und schließlich entführt ein grausiger Riesenvogel die Schwester - weil das gefiederte Monstrum sie für die Piratenbraut Tetra hält, so die Identität des aus dem Himmel gefallenen Mädchens. Ein flotter Einstieg in ein umfassendes Abenteuer ist getan, los geht die Reise. Und das ist etwas, das man nicht mehr betonen könnte: Eine Reise, die nicht von Zwischensequenzen oder Missionszielen forciert wird, sondern dem Spieler selbst überlassen wird.
 Autor:
Maximilian Edlfurtner
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
9.2