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The Cave (Xbox 360)

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 Spiel-Infos: The Cave (Xbox 360)
Nintendo eShop - The Cave Boxart Name: The Cave (Xbox 360) (PAL)
Entwickler: Double Fine Productions
Publisher: Sega
Erhältlich seit: 23. Januar 2013
Genre: Adventure
Spieler: 1-3
Features:
Kosten: 12,99 Euro

Dieser Test basiert auf der Xbox 360-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden Wii U-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.
           
Wenn die Namen Ron Gilbert und Tim Schafer aufeinandertreffen, werden ältere Videospieler ihre Ohren spitzen. Schließlich sind die beiden Entwicklerlegenden vor allem für ihre Kult-Adventures unter der Flagge von LucasArts bekannt, wie etwa Monkey Island, The Day of the Tentacle oder Grim Fandango. Mit The Cave ist die Tage nun das neue Spiel von Double Fine Productions erschienen, welches vor allem unter der Leitung von Ron Gilbert entstanden ist. Dabei herausgekommen ist eine sprechende Höhle, die sieben Charaktere lockt ihre düsteren Geheimnisse zu ergründen. Dabei müssen die Charaktere neben Sprungeinlagen auch ihre Köpfe anstrengen, um zahlreiche Rätsel zu lösen und den Weg ins Innere der Höhle fortzusetzen.
 
Eine illustre Truppe
Zu Beginn des Spiels stellt sich euch die namengebende Höhle vor, die fortan als einzige zugängliche Persönlichkeit dient. Denn obwohl es sieben spielbare Charaktere gibt, bringen diese kein Wort über die Lippen. Pro Spieldurchgang könnt ihr drei dieser sieben Charaktere wählen, die unterschiedlicher nicht seien könnten. Sei es der tapfere Ritter, der etwas tollpatschige Hillbilly, die futuristische Zeitreisende oder das gemeingefährliche Zwillingspärchen.

Jeder Charaktere erhält beim Besuch der Höhle sein eigenes Kapitel. Hier muss der Ritter etwa das berühmte Schwert Excalibur erlangen, um am König vorbeizukommen und die Zwillinge müssen in ihrem eigenen Haus versuchen, der Aufsicht der Eltern zu entfliehen. Was hier noch recht typisch klingt, wird dank des makaberen Humors schnell durch den Dreck gezogen. Wir wollen an dieser Stelle nicht zu viel verraten, aber The Cave bietet einige Momente schwarzen Humors, bei denen es sich lohnt die Lachmuskel zu trainieren. Eben typisch Ron Gilbert.

Ein langer Weg
Spielerisch kann man am besten eine Mischung aus dem Levelaufbau eines 2D-Metroid oder -Castlevania mit klassischen Adventure-Einlagen beschreiben. Bei letzeren gilt es sehr oft bestimmte Gegenstände zu finden und diese an der richtigen Stelle einzusetzen. In den meisten Fällen ist die Lösung durchaus offensichtlich, aber ab und zu standen wir dann doch auf dem Schlauch und mussten erst einmal ein paar Sachen ausprobieren. Bei vielen Rätseln, vor allem wenn es um das Betätigen von Schaltern geht, ist Teamwork angesagt. Die drei Charaktere liegen jeweils auf dem Steuerkreuz bereit, um schnell zwischen diesen zu wechseln. So aktiviert ein Charaktere einen Schalter, während der andere für weitere Aktionen zuständig ist und beispielsweise durch die gerade geöffnete Tür abhaut.
 Autor:
Stefan Böhne
Testbericht
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Leserwertung:
7.3