Wii U » Tests » S » Super Smash Bros. for Wii U

Super Smash Bros. for Wii U

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
 Spiel-Infos: Super Smash Bros. for Wii U
Super Smash Bros. for Wii U Boxart Name: Super Smash Bros. for Wii U (PAL)
Entwickler: Sora
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 28. November 2014
Genre: Beat 'em Up
Spieler: 1-8 (offline), 1-4 (online)
Features:
Off-TV-Play, amiibo Support
Wenn man an die beliebtesten Nintendo-Franchises denkt, dann darf der All-Stars-Prügler Super Smash Bros. natürlich nicht fehlen. Als eines der ersten Spiele für die damals brandneu enthüllte Nintendo Wii U angekündigt,  erschien jetzt 3 ½ Jahre später endlich das Resultat, in Form von gleich zwei neuen Super Smash Bros. Titeln. Während man die Nintendo 3DS-Version bereits zwei Monate früher veröffentlichte, haben Großbildschirmliebhaber erst jetzt die Möglichkeit, sich mit ihrem Lieblingscharakter in eine der chaotischen Schlachten zu werfen. Doch auch neben der hübscheren Optik, unterscheidet sich die Wii U-Version in gleich mehreren Aspekten vom Handheld-Debüt. Nintendo wirbt mit erstmals bis zu  acht spielbaren Kämpfern gleichzeitig, einem Brettspiel-artigen neuen Spielmodus, einer Vielzahl an Steuerungsmöglichkeiten sowie einigen weiteren Features. Ob diese überzeugen und ob sich der neueste Teil auch in allen anderen Bereichen weiterentwickeln konnte, erfahrt ihr nun hier in unserem Test zu Super Smash Bros. for Wii U.

Die ultimative Kämpferriege?
Wer einmal einen Ableger der Super Smash Bros.-Reihe gespielt hat, der wird genau wissen worauf er sich einlässt und das hat sich auch im neuesten Teil nicht grundlegend geändert. Im Zentrum stehen die Kloppereien zwischen den knapp 50 Figuren, aus mehr als 30 Jahren Nintendo-Geschichte. Von Charakteren aus Fire Emblem, Pokémon oder  Kid Icarus, über The Legend of Zelda bis hin zum Mario-Universum, ist auch dank der nicht spielbaren Helfertrophäen beinahe jeder im Spiel, der irgendwo mal eine kleine Nebenrolle hatte. Schade sind die Streichung einiger Veteranen wie Snake, Wolf oder den Ice Climbers und die dabei gleichzeitige Einführung weiterer Klon-Charaktere wie Lucina oder Dunkler Pit. Davon abgesehen bietet jeder Kämpfer aber sein ganz eigenes Move-Set, das es mit der Zeit zu meistern gilt. Kenner der Vorgänger dürften sich mit ihren alten Lieblingen schnell wieder zurechtfinden, denn allzu viel wurde an den meisten Charakteren nicht geändert. Komplette Neulinge dürfen sich dank der überschaubaren Grundaktionen auf einen raschen Einstieg freuen, während sich Profis wieder in der komplexen spielerischen Ebene vertiefen können, die sich unter der stumpfen Oberfläche befindet.
 
Individualität wird hier großgeschrieben!
Als Novum der Reihe ist es euch nun erstmals möglich, eure Charaktere individuell anzupassen. Das bedeutet konkret, dass ihr die drei Status-Werte „Angriff“, „Abwehr“ und „Tempo“, mithilfe von freigespielten Extras verbessern könnt. Zusätzlich lässt sich noch die Move-Liste eines jeden Kämpfers bearbeiten und in bis zu acht verschiedenen Varianten abspeichern. Der Individualisierungsprozess stellt sich glücklicherweise als nicht all zu komplex heraus und verlangt von euch somit auch keine Doktorarbeit im Vergleichen von Statuswerten. Als Steuerungsmöglichkeiten bietet Nintendo dieses Mal eine ganze Reihe an verschiedenen Eingabegeräten an. Mit Wii U Gamepad, Pro Controller, Wii-Mote / + Nunchuk, Nintendo 3DS oder Wii Classic Controller Pro oder sogar GameCube-Controller, dürfte für jeden das passende Gerät dabei sein. Und wer mit der Tastenbelegung noch nicht zufrieden ist, kann diese für jeden der Controller individuell anpassen und in beliebig vielen Variationen speichern.
 Autor:
Christoph Jäger
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
9.0