Wii U » Tests » S » SteamWorld Dig: A Fistful of Dirt

SteamWorld Dig: A Fistful of Dirt

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
 Spiel-Infos: SteamWorld Dig: A Fistful of Dirt
Nintendo eShop - SteamWorld Dig: A Fistful of Dirt Boxart Name: SteamWorld Dig: A Fistful of Dirt (PAL)
Entwickler: TBA
Publisher: Self-publishing
Erhältlich seit: 28. August 2014
Genre: Action - Jump 'n' Run
Spieler: 1
Features:
keine
In Zeiten von Banken- und Börsenkrisen stellt das Edelmetall Gold wahrscheinlich noch eines der wenigen Ressourcen dar, für welche sich eine finanzielle Investition auch in solch wackeligen Zeiten noch lohnt. Einst, in längst vergangenen Tagen, herrschte gar ein regelrechter Boom auf Rohdiamanten und sonstige wertvolle Erze und so gab es Dutzende selbst ernannte Goldgräber. Warum also nicht ein Videospiel über diese glorreiche Ära voller Träume und Hoffnungen kreieren? Mit dem Download-exklusiven Action-Adventure SteamWorld Dig haben sich die Entwickler von Image & Form Games genau diesem Thema angenommen. Schafft es der Titel die Abenteuerlust auch in uns zu wecken und uns zu einem waschechten Goldgräber auszubilden?

I’m a Golddigger
Roboter Rusty staunt nicht schlecht als er eines Tages von seinem alten Onkel Joe eine Einladung in seine Stadt Tumbleton erhält und von ihm gebeten wird ihm bei seinen Ausgrabungen zu helfen, weil er etwas Bahnbrechendes zu Tage gefördert habe. Trotz seines schmucken Cowboy-Huts hat Rusty nämlich keinen blassen Schimmer von Minenarbeit und dem Umgang mit einer Spitzhacke. In Tumbleton angekommen wird er gleich von einem urplötzlichen Erdrutsch erwischt und findet sich unvermittelt in der hiesigen Mine wieder. Dort erwartet ihn dann gleich der nächste Schock, denn sein Onkel scheint in der Mine seine letzte Ruhestätte gefunden zu haben. Trotz seiner Zweifel, will er ihm seinen letzten Willen aber nicht verwehren und fängt an sich durch das härteste Gestein immer weiter nach unten in die tiefsten Tiefen der Mine zu graben.
Das Gameplay-Konzept von SteamWorld Dig ist innovativ wie einfach und wirkt gerade deshalb erfrischend anders. In Metroidvania-Manier grabt ihr euch mit einer Picke ausgerüstet durch die Felsen-Quadrate der Mine und erkundet ein weitläufiges Gebiet. Manche der Felsen weisen einen auffälligen Schimmer auf und geben nach ausreichender Bearbeitung eine der zahlreichen Erzsorten frei. Auf dem Touchscreen des Gamepads seht ihr jederzeit, wie viele Erze euer Beutel noch fassen kann und welchen Geld-Wert sie besitzen. Habt ihr euren Beutel komplett gefüllt, solltet ihr an die Oberfläche zurückkehren und der Roboter-Dame Dorothy einen Besuch abstatten. Sie betreibt ein Tauschgeschäft und wandelt eure gesammelten Erze sofort in bare Münze um. Das erarbeitete Geld könnt ihr dann wiederum beim Stadthändler Cranky für nützliche Erweiterungen ausgeben, die z.B. die Schlagkraft eurer Picke verbessern und euch den Weg nach unten deutlich erleichtern, euren Beutel mehr Beute fassen lassen oder die Wirkdauer eurer Öllampe erhöhen. Ohne Licht seid ihr in der Mine zwar nicht völlig aufgeschmissen, ihr erkennt allerdings zumindest nicht mehr die genaue Beschaffenheit der anliegenden Steine, was durchaus fatale Folgen haben kann. In einigen Steinen schlummern nämlich bösartige Untergrund-Würmer oder fiese Stachelfallen, welche eure Lebensenergie bei Berührung senken oder gar zur Zerstörung Rustys führen. In letzterem Fall verliert ihr immer exakt die Hälfte eures angesparten Kapitals und lasst die erbeuteten Steine in einem großen Beutel am Ort des Ablebens zurück. Doch ganz so wehrlos ist unser Roboter-Schürfer dann doch nicht. Neben der Picke, welche sich praktischerweise auch als Waffe verwenden lässt, finden sich in geheimen Räumen der Mine neue Fähigkeiten, welche stark an den Kollegen Metroid erinnern. Dazu gehören unter anderem ein obligatorischer Doppelsprung mit zerstörerischen Blitzen sowie ein Faustangriff mit Auflade-Funktion.
 Autor:
Karim Ahsan
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
7.6