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Stealth Inc. 2: A Game of Clones

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 Spiel-Infos: Stealth Inc. 2: A Game of Clones
Nintendo eShop - Stealth Inc. 2: A Game of Clones Boxart Name: Stealth Inc. 2: A Game of Clones (EUR)
Entwickler: Curve Studios
Publisher: TBA
Erhältlich seit: 30. Oktober 2014
Genre: Geschick & Puzzle
Spieler: 1-2
Features:
Off-TV-Play
Testen ist so ziemlich die einzige Sache, auf die es wirklich ankommt. Durch Testen kann man neue Werkzeuge ergründen, Testkammern checken, verschiedenste Todesarten archivieren und mit der richtigen Prise Humor und den richtigen, verhassten Testobjekten – die dich getötet haben! - macht das Ganze sogar noch einen Ticken mehr Spaß. Und manchmal, wenn man sich zur Abwechslung mehr auf den Bildschirm, als auf die kalte, grausame Realität konzentriert, dann kommt sogar etwas halbwegs brauchbares auf das Papier. Wie diese Zeilen hier. Vielleicht. Aber irgendwie scheint diese Leidenschaft nicht jeder zu kennen. Die Klone aus Stealth Inc. 2: A Game of Clones haben langsam genug vom öden Alltag und wollen lieber Freiheit, statt brav bis an ihr Lebensende weiter zu testen.

Schleichen auf eigene Gefahr
Es darf also wieder einmal geschlichen werden. Auf leisen Sohlen durch die Schatten, fernab von allen Feinden und Lichtkegeln. Und in der Theorie muss man eigentlich nur von Level zu Level hetzen und dort geradewegs zum Ausgang stürmen. Wenn es das große „Aber“ nicht gäbe. Zerstörerische Laser und Selbstschussanlagen sowie extrem sture und zielsichere Roboter stehen da noch im Weg, die binnen von Augenblicken für den sofortigen Tod sorgen können. Wäre ja sonst zu einfach für die kleinen Freiheitskämpfer gewesen. Also schlüpft man nun in die Haut eines der Zwerge und muss sich fortan an allen Gefahren vorbei schleichen. Terminals müssen zum rechten Zeitpunkt gehackt werden, Schalter aktiviert und Lichtschranken durchquert. Und das alles natürlich in der richtigen Reihenfolge, begleitet von dem richtig tollen, elektrischen und stimmungsvollen Soundtrack. Die allerersten Rätsel sind dabei selbstverständlich eher etwas zum Aufwärmen. Aber es dauert nicht lange, bis man dann doch erst einmal für eine Weile stehen bleibt, um zu überlegen, wie man am besten hinter die nächste Schranke kommt, wo doch der nächste Schalter wartet. Und wieso müssen die notwendigen Terminals eigentlich immer vollste Aufmerksamkeit von Kameras und Scheinwerfer genießen?
Der aufblasbare Kumpel für gewisse Stunden
Aber irgendwie klappt das alles schon, die Klone sind ja nicht dumm. Geschickt leitet man unter anderem Dampf mit der Hilfe von Ventilatoren genau ins Scheinwerferlicht, um ungesehen dort das Terminal hacken zu können - die richtigen Schalter zur rechten Zeit, sowie das passende Timing vorausgesetzt. Und viele weitere Gadgets, die wir eigentlich testen und nicht als Ausbruchswerkzeug missbrauchen sollten, wie der aufblasbare Kollege, helfen unserem Klon weiterhin dabei voranzukommen. Mit diesem kann der stumme Held unter anderem neue Höhen erreichen, wenn er einfach auf seinen Kollegen hinaufklettert, oder in die Luft geschleudert werden, wenn dieser sein volles Volumen genau unter ihm entfaltet. Oder man nutzt den Gummi-Kumpel als Schutzschild, um selbst im sicheren Schatten zu bleiben, in denen man von den Anlagen nicht entdeckt wird. Hat man ein paar Kammern mit diesem Gadget geschafft, dann darf unsere Figur sein neues Werkzeug behalten und kann so auch in der Oberwelt noch einmal neue Verstecke finden. Wirklich nützlich sind die Items, die man so in der Anlage versteckt auflesen kann, zwar eigentlich nicht, aber gegen ein paar Kostümteile, die den Klon dann doch ein bisschen Individualität verleihen, hat man schließlich auch nichts einzuwenden. Allerdings sind die Laufwege zurück in bereits besuchte Gebiete des Gebäudekomplexes zum Teil ziemlich lang, dafür kommt das gesamte Erlebnis ohne Ladezeiten aus. Nur schade, dass gerade diese Verbindungsabschnitte zwischen den einzelnen Kammern größtenteils eher recht leer und zweckmäßig sind. Das ist besonders bedauerlich, betrachtet man doch im direkten Gegenzug die toll durchdachten einzelnen Rätselräume. Nichtsdestotrotz wissen allerdings der markante Grafikstil, sowie die Licht- und Schatteneffekte zu gefallen.
 Autor:
Barbara Bleier
Testbericht
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