Wii U » Tests » S » Star Sky 2

Star Sky 2

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
 Spiel-Infos: Star Sky 2
Nintendo eShop - Star Sky 2 Boxart Name: Star Sky 2 (PAL)
Entwickler: TBA
Publisher: TBA
Erhältlich seit: 14. April 2016
Genre: Adventure
Spieler: 1
Features:
Off TV-Play
Videospiele sind längst mehr als reine elektronische Unterhaltung. Sie können Geschichten erzählen, Wissen vermitteln, sportliche Aktivität fördern und manchmal werden sie auch zu einem Stück Kunst. Mit seinem Titel Star Sky 2 für Nintendos Wii U will Entwickler Marten Jonssen genau diesen Effekt erzielen und verzichtet auf actiongeladenes oder kniffliges Gameplay. Wie viel Spaß wir mit dem virtuellen Kunstwerk hatten, sagen wir euch im GU-Test!
 
Nachts, wenn alles schläft!
Star Sky 2 einem bestimmten Genre zuzuordnen fällt schwer, da es sich von klassischen Spielen deutlich abhebt und vor allem von seiner Atmosphäre lebt. Aus diesem Grund versuchen wir auch in diesem Test so wenig wie möglich vom eigentlichen Spiel vorwegzunehmen. Wahlweise als Frau oder als Mann streift ihr durch eine nächtliche Landschaft und sammelt dabei unterschiedliche Eindrücke. Die Wahl des Geschlechts wirkt sich dabei, anders als in vielen anderen Spielen, auch auf eure Spielerfahrung aus. Während ihr mit dem weiblichen Charakter immerzu schnurstracks nach Westen lauft, zieht es das männliche Pendant in den Osten. Da ein echter Abenteurer niemals zurückblickt, ist es euch daher bis zum Ende des Spiels nur möglich, euch in eben diese eine gewählte Richtung fortzubewegen.

Die Steuerung von Star Sky 2 könnte wohl simpler nicht sein. Ein Druck auf den A-Knopf genügt und eure Figur läuft in langsamer Geschwindigkeit, drückt ihr den B-Knopf läuft sie etwas schneller. Weitere Knöpfe werden im Spiel selbst nicht verwendet. Doch wie kann angesichts dieser Limitierung überhaupt mit dem Spiel interagieren? Ironischerweise durch absolutes Nichts-Tun. Ja, richtig gehört. Hört ihr im Hintergrund die meiste Zeit nur das Rauschen des Windes oder das Zwitschern von Vögeln, lohnt es sich an bestimmten Stellen genau hinzuhören und stehen zu bleiben. Eine dezente Melodie macht euch nämlich auf Events aufmerksam. Wartet ihr an diesen Punkten dann eine Zeit lang, verändern sich kleine Details am Nachthimmel. So verwandelt sich beispielsweise der Vollmond in einen Neumond oder ihr könnt einen alternativen Weg einschlagen. Schon nach drei bis fünf Minuten (!) habt ihr dann das Ende eurer Reise - welche im Grund kein wirkliches Ziel besitzt - erreicht. Der eigentliche Reiz des Spiels ist es daher, in mehreren Spieldurchläufen unterschiedliche Events zu erleben. Diese werden vom Spiel gespeichert und auf einer Liste verzeichnet. Leider benötigt ihr auch bis zum Erreichen dieser Aufgabe nicht viel mehr als eine bis anderthalb Stunden. Danach ist der Wiederspielwert sehr gering, ja, quasi nicht vorhanden.
 Autor:
Karim Ahsan
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
-