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Star Fox Zero

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Anders als in Lylat Wars steuert man das Fadenkreuz in Star Fox Zero nämlich nicht mehr ausschließlich indem man mit dem linken Stick den Arwing steuert, sondern kann, unabhängig von der eigenen Flugrichtung, durch dezente Neigung des GamePads haargenau zielen. Diese Änderung wirkt auf den ersten Blick vielleicht nicht allzu signifikant, denn wenn man möchte, kann man Star Fox Zero durchaus eine ganze Weile einfach spielen, als wäre es schlicht ein Levelpaket zu Lylat Wars. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass Star Fox Zero in seinem Leveldesign die neuen Steuerungsmöglichkeiten klar in Betracht zieht und man sich sehr schwer tun wird, ohne Nutzung der Bewegungssensoren im Spiel zu bestehen, geschweige denn die erlesenen Medaillen-Punkte einzuheimsen. Wer Nintendos Spiele auf Wii und Wii U verfolgt hat, dürfte mit dieser Art zu Zielen mittlerweile einigermaßen vertraut sein und tatsächlich empfand ich die Eingewöhnungszeit als äußerst gering. Bereits im ersten Level habe ich Bewegungssteuerung und Perspektivwechsel als gewinnbringend empfunden. Wer hingegen bisher nur wenig Kontakt mit Zielen via Gyrotationssensoren hatte, der könnte durchaus eine gewisse Weile benötigen, um mit der neuen Steuerung so gut wie in Lylat Wars zu spielen. Wie durchdacht das Steuerungskonzept allerdings im Endeffekt ist, das zeigt sich schnell, wenn man beobachtet, welche Manöver das neue Steuerungskonzept schon nach wenigen Spielsessions erlaubt. Die Lernkurve ist definitiv länger als bei Lylat Wars, aber wie es sich in einem Arcade-Spiel gehört, erlernt man die Grundlagen, die man zum reinen Bestehen benötigt, sehr schnell, hat gleichzeitig jedoch einen großen Spielraum zur Verbesserung.
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Subtile Ergänzung der linearen Flugsequenzen
In den linearen Flugsequenzen, die schätzungsweise etwa die Hälfte des Spiels ausmachen, ist dieser Gewinn noch eher von subtiler Natur. Sobald man es koordiniert bekommt, die Flugsteuerung und die Zielsteuerung unabhängig voneinander zu nutzen, steigt die Abschusszahl erheblich, spätere Level werden so überhaupt erst schaffbar. Nichtsdestotrotz ist die Spielerfahrung sehr ähnlich zum Nintendo 64-Vorgänger und der Blick auf das GamePad wird nur hin und wieder gewagt. Ganz anders sieht es jedoch bei den Freiflugszenen aus, die durch das neue Steuerungskonzept gewaltig aufgewertet wurden und eine viel größere Dynamik und Komplexität gewonnen haben.
 Autor:
Sebastian Küpper
Testbericht
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Leserwertung:
5.8