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Splinter Cell: Blacklist (PS3)

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 Spiel-Infos: Splinter Cell: Blacklist (PS3)
Splinter Cell: Blacklist Boxart Name: Splinter Cell: Blacklist (PS3) (PAL)
Entwickler: Ubisoft Toronto
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 22. August 2013
Genre: Action - Stealth
Spieler: lokal 1-2 (PS3/360); online 1-8
Features:
keine

Dieser Test basiert auf der PlayStation 3-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden Wii U-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.

 
Nach acht qualvollen Jahren ist Sam Fisher endlich zurück. Doch wer hier jetzt aufschreit und unser lückenhaftes Gedächtnis in Bezug auf Double Agent und Conviction kritisieren will, sollte aufhorchen. Nach zwei Abstechern in noch action- und casual-betontere Gefilde, kehrt Ubisofts Schleich-Experte endlich wieder zu seinen Wurzeln zurück. Verborgen in den Schatten, getrieben vom Patriotismus sein Land vor dem Terrorismus zu verteidigen, zeigte uns Sam Fisher genau die Seite an ihm, die wir damals in der letzten Konsolengeneration so sehr an ihm lieben gelernt haben. Jetzt - kurz vor Ende der aktuellen Generation - durften wir endlich wieder ein mehr als nur gutes Schleichspiel antesten... auch wenn die beiden letzten Auftritte ihre sichtbaren Spuren hinterlassen haben.

Live free or die hard
Die Vereinigten Staaten von Amerika können sich auf ihre Helden verlassen, grade in den gefährlichen Zeiten des internationalen Terrorismus. Wie gut ist es da für die Super-Macht jenseits des Atlantiks, dass eines ihrer besten Pferde endlich wieder zurück im Stall ist. Sam Fisher steht nach seinem Solo-Trip in Conviction wieder in Lohn und Brot und arbeitet zusammen mit einem Kollegen auf einer Air Force Base in Guam. Nur knapp entkommen sie dabei einem Anschlag der sogenannten Engineers, die mit ihren Terrorakten die USA zu einem Rückzug all ihrer Truppen aus dem Ausland zwingen wollen. Ihr Programm Blacklist läuft dabei wie ein Countdown ab und richtet sich auf unterschiedliche Anschlagsziele innerhalb der Vereinigten Staaten. Fisher wird nun direkt von der Präsidentin Caldwell befördert und zum Leiter der neugegründeten Fourth Echelon, Nachfolgeorganisation der bereits aus den Vorgängerspielen bekannten Third Echelon, ernannt. Gemeinsam mit seiner alten Kollegin Anna Grimsdottir, dem Hightech-Experten Charlie Cole und dem Agenten Isaac Briggs versucht Fisher alles, um sein Land vor dem Bösen zu bewahren.
Wer sich ein Spiel kauft, dass den Namen des Autoren Tom Clancy im Titel trägt, der sollte sich zwei Sachen bewusst sein: Erstens bekommt ihr einen sehr spannenden, durchdachten Militärthriller serviert, wie es auch bereits in jedem vorangegangenen Splinter Cell der Fall war. Zweitens trieft diese Story leider doch ein wenig zu sehr nach dem bekannten Pathos des „unbesiegbaren Amerika“ und verleiht seinen Charakteren keinerlei Tiefe. So werdet ihr stets damit konfrontiert, dass jegliches Mittel recht ist, um euer Land zu beschützen, während andererseits - abgesehen von sehr aufgesetzt wirkenden Gesprächen in die Heimat - keinerlei Emotion der Charaktere zugelassen wird.
 Autor:
Sascha P. Ritter
Testbericht
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Leserwertung:
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