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Splatoon

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Einfach schwimmen, einfach schwimmen...
Am Ende einer jeden Runde wird gemessen, wer die meiste Bodenfläche eingefärbt hat. Die Runden sind zwar zeitlich bemessen kurz, jedoch sorgt gerade der Zeitdruck für die Spielatmosphäre. Ein Nachteil ist, dass die Teams durch das Zufallsprinzip zusammengewürfelt werden und es so vorkommen kann, dass man als Anfänger einem Team gegenübersteht, das nicht nur waffen-, sondern auch erfahrungstechnisch weit überlegen ist. Das kann durchaus auch mal nerven und frustrieren. Nach hinten raus macht das allerdings keinen Unterschied mehr, hat man sich einmal eine gute Taktik und ein ruhiges Händchen bei der Steuerung angeeignet. Die Steuerung erfolgt über das GamePad. Auf dem Screen wird die Karte der Arena angezeigt, welche es farblich zu erobern gilt. Während einer jeden Runde hat man die Möglichkeit den aktuellen Farbstand zu sehen und sieht gleichzeitig, welche Bereiche noch eingenommen werden müssen. Auf dem Fernsehgerät spielt sich dann die hauptsächliche Action ab.

Für das Schießen und Schwimmen, bzw. Nachladen, sind die Schultertasten vorgesehen. Mit den Analogsticks steuert man den eigenen Charakter und die Kamera. Standardmäßig ist die Bewegungssteuerung für die Kameraausrichtung aktiviert, diese lässt sich aber für nervöse Spieler abstellen und ausschließlich über die Analogsticks steuern. Die Steuerung ist insgesamt sehr flüssig und unkompliziert. Die Karte ist besonders für die Spieltaktik wichtig, trotzdem möchte man sie nicht winzig klein in irgendeiner Ecke platziert sehen. Die Platzierung auf dem GamePad ist dementsprechend positiv zu vermerken.

Storymodus eher dürftig ausgestattet
Der Multiplayermodus dürfte sicherlich für viele Spieler das Hauptfeature von Splatoon sein, allerdings sollte auch der lokalen Spielmodus nicht unerwähnt bleiben. Ab einem bestimmten Level schaltet man nicht nur weitere Waffen und Ausrüstung frei, sondern auch den Storymodus. Hier geht es hauptsächlich darum kleinere NPCs zu besiegen, Rätsel zu lösen und die verschwundenen Elektrowelse zu finden, die am Ende jedes Levels warten. Sehr kurz, teilweise knifflig, teilweise aber auch recht lieblos kommt der Storymodus nicht an den Multiplayer heran.
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Es ist kein schlechtes Feature, vor allem, wenn man unbedingt spielen möchte. Aber die ständigen Verbindungsfehler im Multiplayer, die zumindest in unserem Test oft aufgetreten sind und das Spielerlebnis ein wenig getrübt haben, vermasseln einem die Tour. Zudem erhält man ein klein wenig Abwechslung vom hektischen Hauptteil. Aber ein wenig mehr Liebe für dieses Feature hatten wir dann doch erwartet.
 Autor:
Tosha Klotz
Testbericht
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Leserwertung:
7.6