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Skylanders Swap Force

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Altbekannte Kost
Spielerisch ist Skylanders Swap Force nahezu identisch zu den Vorgängern, die einzige signifikante Änderung ist die Ergänzung eines Sprungknopfes. Spyro darf also nach zwei Spielen der andauernden Bodenhaftung sich endlich wieder selbsttätig in die Luft erheben. Die meiste Zeit ist der Sprungknopf aber unerheblich, denn man hüpft zumeist nur kleine Vorsprünge hoch, ohne jegliche Gefahr herunterzufallen. Die einzelnen gefährlicheren Sprungpassagen über Abgründen und entlang sich bewegender Plattformen sind spielerisch eher uninteressant. Um sicherzustellen, dass keiner der jungen Spieler frustriert wird, sind die Sprungsequenzen zudem auch wenn sie über einem endlosen Abgrund erfolgen nicht wirklich gefährlich. Fällt man herunter, so landet man einfach ohne jede Strafe wieder vor der letzten Plattform. Tatsächlich ist die Sprungfähigkeit so halbherzig in das Spieldesign eingebunden, dass uns zunächst gar nicht aufgefallen ist, dass sich in dieser Hinsicht im Vergleich zu den Vorgängern etwas geändert hätte. Erst nach nochmaligem Spielen des Vorgängers hat es uns gedämmert, dass hier doch etwas verändert wurde.

Kämpfen ohne Unterlass
Im Mittelpunkt des Spiels steht nach wie vor der Kampf mit unzähligen, zumeist eher harmlosen, Kreaturen. In den entlang des Hauptpfades strikt linearen Levels werden Spyro und Co. immerzu von Gegnerwellen angegriffen, die mit einem simplen Kampfsystem bekämpft werden müssen. Dabei verfügen alle Charaktere im Wesentlichen über zwei Angriffe, die aber auch kombiniert werden können. Besiegte Gegner hinterlassen Sammelgegenstände und geben dem jeweiligen Skylander Erfahrungspunkte.
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Durch die Erfahrungspunkte steigen die Skylanders im Level auf, was wie in einem Rollenspiel verschiedene Charakterwerte erhöht. Nachdem im zweiten Skylanders das Maximallevel schon von 10 auf 15 erhöht wurde, darf man nun sogar bis auf Level 20 aufleveln. Das ist nicht nur beschränkt auf die neuen Charaktere, auch die alten Skylanders, selbst die, die mit dem ersten Skylanders-Spiel, Skylanders: Spyro’s Adventure, veröffentlicht wurden, können nun Level 20 erreichen. Erreicht ein Charakter ein Level, das er in einem der Vorgänger nicht erreichen konnte, kann er natürlich dennoch weiterhin in den alten Spielen verwendet werden, hat dann aber in diesen Spielen nur das jeweilige Maximallevel, das in diesem Spiel galt.

Mit Scheuklappen durch die Spielwelt
Das Leveldesign von Skylanders Swap Force ist, wie schon in den vergangenen beiden Teilen, sehr stark darauf ausgerichtet, den Spieler dazu zu bewegen, sich zusätzliche Spielfiguren zu kaufen. Im Grunde ist jedes Level schlicht ein langer Schlauch, in dem abseits von Gegnern nichts zu sehn ist. Immer wieder gelangt man aber an Stellen, an denen es Weggabelungen gibt. Standardmäßig kann man einfach nur dem Schlauch-Pfad weiter folgen, die übrigen Wege sind durch Türen versperrt, die ein bestimmtes Element oder eine bestimmte Fähigkeit erfordern, um diese zu öffnen. Hat man die passende Skylanders-Figur zur Hand, kann man diese Nebenareale betreten und nicht nur seltene Sammelobjekte finden, sondern überdies auch mehr spielerische Abwechslung vorfinden. Die meisten kleinen Schieberätsel, Minispiele oder etwas interessanteren Hüpfsequenzen finden sich hinter diesen Türen, so dass das Spiel signifikant mehr Spaß macht, wenn man die geheimen Wege wählt.
 Autor:
Sebastian Küpper
Testbericht
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