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Pikmin 3

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 Spiel-Infos: Pikmin 3
Pikmin 3 Boxart Name: Pikmin 3 (PAL)
Entwickler: Nintendo EAD - SDG4 (Hiroyuki Kimura)
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 26. Juli 2013
Genre: Strategie
Spieler: 1-2
Features:
Alternative Wiimote-Steuerung, Off-TV-Play
Es ist das letzte neue große Franchise von Nintendo. Das Abenteuer um Captain Olimar hat vielen Nintendo-Fans ein unterhaltsames erstes GameCube-Jahr beschert und sicher den einen oder anderen Zocker auch vom im Monat davor erschienenen Super Smash Bros. Melee abgehalten. In etwa dasselbe sollte auch der Plan für den längst überfälligen dritten Teil der Serie sein. Aus dem "Launch-Fenster" wurde dann aber vielmehr eine "Launch-Glasfassade". Jedenfalls hat sich Nintendo unerfreulich viel Zeit damit gelassen, verhungernden Wii U-Besitzern Spielenachschub zu verschaffen. Zumindest war aber die lange Wartezeit nicht vergebens: Mit Pikmin 3 landet ein echter Spitzentitel auf der GamePad-Konsole.

Welt vor dem Hungertod
Der Heimatplanet ist in Bedrängnis, die Bevölkerung erleidet Hungersnöte, die zu drastischen Maßnahmen rufen. Ein Weltraumprogramm wird ins Leben gerufen, das unzählige Schiffe hinaus ins All schickt, um nach fruchtbaren Planeten zu suchen. Immer und immer wieder stößt man auf tote, leblose, unbrauchbare Himmelskörper. Bis eines Tages der Scanner ein Signal gibt, dass ein Nahrungs-tragender Planet entdeckt wurde. Das hochmotiverte Team, bestehend aus einem erfahrenen Captain, dem grünschnabeligen Alph und der zielorientierten Brittany, bricht umgehend dorthin auf - und muss notlanden, nachdem es beim Anflug des unbekannten Zielorts zu Komplikationen kommt. Die drei Weltraumpiloten stürzen ab, verlieren sich dabei und sind, fürs Erste, auf sich allein gestellt.
Und dann bewegt sich da etwas.
Ein ... Pikmin?

Die Geschichte in Pikmin 3 ist gleichermaßen stimmig wie minimalistisch. Von Anfang an schafft es das Spiel, den unbekannten "Alien"-Planeten wirkungsvoll in Szene zu setzen, zwingt dem Spieler dabei jedoch nur selten eine Aufgabe direkt auf. Ein Tutorial gibt es im klassischen Sinne nicht, stattdessen fängt das Spiel mittendrin an und führt nach und nach neue Spielelemente ein. Nützliche Hinweise gibt es allein in Form von güldenen Info-Tafeln, die in der Welt verstreut sind. Den Story-Modus kann man, wenn man sich strikt an die Handlungsaufgaben hält, in etwa zwölf Stunden beenden. Gesehen hat man damit allerdings noch lange nicht alles.
 Autor:
Maximilian Edlfurtner
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
9.1