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Mass Effect 3 - Special Edition

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 Spiel-Infos: Mass Effect 3 - Special Edition
Mass Effect 3 - Special Edition Boxart Name: Mass Effect 3 - Special Edition (PAL)
Entwickler: BioWare
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 30. November 2012
Genre: Rollenspiel - Action-RPG
Spieler: 1 (offline); 1-4 (online)
Features:
Wii U Pro Controller (optional), DLC

Die Wii U-spezifischen Eigenschaften des Spiels werden auf der letzten Seite im Kasten vor dem Fazit angesprochen Direkt zur Seite des Wii U-Abschnittes gehen

~ Wir kämpfen oder wir sterben!... Das ist der Plan ~
Ähnlich wie im Filmsektor diverse Franchises eine Ära prägen, gibt es auch bei den Videospielen gewisse Serien, die einer kompletten Konsolengeneration ihren Stempel aufdrücken können. Zweifelsohne ist BioWares Mass Effect-Universum eines dieser Glücksfälle. Anstatt Raumschiff Enterprise die Normandy und anstelle von Mr. Spock Commander Shepard. Science-Fiction war hierbei der Schlüssel und gerade, weil es sich um dieses Genre handelt, spielen geistige Güter in Form von Ideenreichtum eine große Rolle. So auch bei Shepards letzter Mission, dem finalen Akt...der Menschheit?

Fünf vor Zwölf: Dem Ende geweiht
Mass Effect 3 startet direkt nach dem Ende des letzten Mass Effect 2-DLCs "Ankunft". Shepard steht vom Dienst suspendiert vor Gericht und die unvermeidliche Invasion der Erde durch die übermächtigen Reaper steht unmittelbar bevor. Durch politische Uneinigkeit verlieren Shepard und die Vertreter der Menschheit wichtige Zeit, doch irgendwie schafft es der Commander doch noch die Erde mit der Normandy zu verlassen - als letzte Hoffnung und im Auftrag der Menschheit. Eine schwere Bürde die eigene Rasse samt Heimatplanet seinem Schicksal zu überlassen, doch Shepard weiß so gut wie kein anderer was zu tun ist, um die Reaper zu stoppen - und dafür benötigt er die komplette Citadel-Allianz. Bei der komplexen Historie rund um den Rassenreichtum in der Milchstraße leichter gesagt als getan... Mass Effect 3 ist zwar der letzte Teil der Shepard-Trilogie, hat aber den Anspruch - wie seine Vorgänger - als eigenständiger Titel überzeugen zu können. Spieler, die die Vorgänger nicht absolviert haben, werden allerdings nicht nur wegen den fehlenden Entscheidungen via Savefile-Transport Schwierigkeiten haben der Story zu folgen. Dieses Mal gibt es keinen interaktiven Comic für rückwirkende Entscheidungen und Rückblenden auf das Geschehene. Daher sollten Nichtkenner der beiden Vorgänger an dieser Stelle aufhören zu lesen, denn: Das Spiel überfordert zu Beginn selbst eingefleischte Mass Effect-Anhänger. Chaos. Hilflosigkeit. Fehlende Kontroll- und Lenkungsmöglichkeit. Eine perfekte Inversion des typischen Invasionsclusters. Dieses Mal erlebt das Subjekt nicht die Eroberung eines Planeten, sondern flieht mit der Absicht ihn von einer Plage zu befreien. Solche Szenarien findet man in der Science-Fiction-Rubrik selten und dementsprechend erfrischend fühlt sich das ganze Konzept dahinter auch an. Einen Vorteil haben Neulinge aber trotzdem: Ohne Datenimport hat man wie in unserer Preview bereits erwähnt die Möglichkeit Actionbetont (Entscheidungen werden  automatisch übernommen), als Rollenspiel (klassisch) oder im Story-Modus (mit leichter Actionkost) zu spielen.
 Autor:
Dominic Ruthardt
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
7.0