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Marvel Avengers: Kampf um die Erde

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 Spiel-Infos: Marvel Avengers: Kampf um die Erde
Marvel Avengers: Kampf um die Erde Boxart Name: Marvel Avengers: Kampf um die Erde (PAL)
Entwickler: Ubisoft Quebec City
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 17. Dezember 2012
Genre: Beat 'em Up
Spieler: 1-4 (offline)
Features:
Uplay-Features, kompatibel mit Wii Remote/Nunchuck

Die Wii U-spezifischen Eigenschaften des Spiels werden auf der letzten Seite im Kasten vor dem Fazit angesprochen Direkt zur Seite des Wii U-Abschnittes gehen

       
Einer der größten Kino-Blockbuster diesen Jahres war ohne Frage Marvels Avengers. Eine Gruppe von Helden, die sich in New York mit Aliens keilt. Klingt nach der perfekten Vorlage für eine Videospiel-Umsetzung, oder? Doch Seltsamerweise erschien kein Spiel im Hype des Films. Bis jetzt zumindest, denn seit kurzem steht Marvel Avengers: Kampf um die Erde im Regal des Händlers eures Vertrauens. Doch was verbirgt sich wirklich hinter dem großen Namen?

Moment mal, da war doch was...
Die ersten Spielminuten von Marvel Avengers: Kampf um die Erde waren uns nicht grundlos sehr vertraut. Vor ungefähr einem Jahr haben wir PowerUp Heroes von Ubisoft unter die Lupe genommen. Das neue Prügelspiel mit den Marvel-Recken ist im Grunde der geistige Nachfolger des soliden Beat'em Up. Vorweg: Mit dem Film hat das nichts zu tun. Zwar sind Iron Man, der Hulk und der Rest der Bande mit von der Partie, doch dazu kommen ebenfalls Charaktere aus anderen Ecken der Comic-Welt. Vorwand für die Versammlung der Helden-Prominenz ist die außerirdische Bedrohung der sogenannten Skrulls. Diese nehmen die Gestalt und Kräfte der irdischen Kämpfer an, um sich die Erde Untertan zu machen. Dabei bekommt man als Otto-Normal-Spieler, wegen der mageren Präsentation der Geschichte, in Form einer kurzen Besprechung vor dem Kampf, nicht viel mit. Etwas mehr Mühe wäre hier schön gewesen. So bleibt es bei einer generischen "Rette-die-Menschheit"-Story, die kläglich scheitert, den Kämpfen mehr Hintergrund zu geben.

Eine sich stetig füllende Energieleiste kann entweder als Brecher der gegnerischen Kombo, oder bei voller Power zum Einsatz eines Spezialangriffes verwendet werden. Zusätzliche Tiefe bekommt das Ganze dann noch durch den Faktor der Cool Down-Zeiten eurer Angriffe. Um nicht in Leerlauf zu geraten, ist ein fliegender Wechsel zur zweiten Spielfigur essentiell. Ihr merkt schon: Sonderlich komplex ist das Spielprinzip nicht, erwartet also keinen Turnier-Prügler wie Street Fighter. Für die schnelle Runde zwischendurch ist der Titel aber dennoch geeignet. Da man die gut 20 spielbaren Figuren nach und nach freischaltet, ist ein paar Stunden für Motivation gesorgt.
 Autor:
Robert Stotzem / Dominic Ruthardt
Testbericht
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