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Kirby und der Regenbogen-Pinsel

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Simplizität als Tugend
Wenngleich das Bewegungs-Repertoire auf den ersten Blick recht überschaubar wirken dürfte, bietet Kirby und der Regenbogen-Malpinsel eine Menge Abwechslung und spaßige Situationen. Allerdings muss an dieser Stelle gleich eine Bedingung an diese Aussage geknüpft werden, denn Kirby und der Regenbogen-Pinsel lebt sehr stark vom Drang des Spielers zur Vollständigkeit. Möchte man einfach nur ins Ziel kullern, ohne die zahlreichen Zusatzaufgaben zu beachten, ist das Spiel nicht nur ein äußerst kurzes Vergnügen, sondern ist zudem viel zu einfach, mit einigen dann erstaunlich drastischen Schwierigkeitsspitzen, wenn man beispielsweise gegen einen Endgegner antritt, oder sofort tödliche Gegner einen notwendigen Schlüssel bewachen.

Kirbys Metamorphose
Das Spielprinzip wird immer wieder durch verschiedene Spezialfähigkeiten erweitert, die jeweils für die Dauer eines Levels den Spielablauf merklich verändern. So wird Kirby an verschiedenen Stellen im Spiel in einen Panzer, eine Rakete oder ein U-Boot verwandelt. Als Panzer und U-Boot kann Kirby seine Gegner abschießen, als Rakete hingegen frei in der Lift herumfliegen. Weiterhin gibt es auch die Möglichkeit, mit mehr als einem Kirby auf einmal zu spielen – eine Spielvariante die im Hauptspiel leider nur recht knapp erkundet wird, deren Möglichkeiten aber im Herausforderungsmodus noch etwas stärker erkundet werden.
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Allerlei Zusatzinhalte
In jedem Level gibt es zwischen vier und fünf Truhen zu finden, die die eigentlich interessanten Aufgaben innerhalb der Level bilden. Nur selten liegen die Truhen einfach auf dem Weg herum, meist muss man eine kleine Aufgabe erledigen, oder ein geheimes Versteck entdecken, um die Truhe öffnen zu können. In den Truhen verbirgt sich eine stattliche Zahl an Zusatzinhalten in Form von Statuen aller im Spiel vorkommender Figuren und Musiken aus alten Kirby-Spielen – bisweilen in Form eines Remix neu aufgelegt. Die Musik des Spiels selbst schaltet man überdies frei, indem man in der Story voranschreitet.

Medaillen für die fleißigsten Sternsammler
Neben den Truhen gibt es in jedem Level auch hunderte goldener Sterne. Diese Sterne sollte man, wenn man alles spielen möchte, was das Spiel zu bieten hat, möglichst alle einsammeln, denn man Ende eines jeden Levels erhält man, in Abhängigkeit von der Zahl gesammelter Sterne, eine Medaille. Nur wer alle Goldmedaillen sammelt, wird am Ende alle Herausforderungen im Herausforderungsmodus spielen können und alle Sammelfiguren freischalten können. Auffällig ist, dass der Schwierigkeitsgrad des Spiels stark fluktuiert. Wenn man einfach nur versucht, den Story-Modus des Spiels so schnell wie möglich zu beenden, wird man, wie zuvor bereits erwähnt, feststellen, dass immer wieder vereinzelte Schwierigkeitsspitzen auftreten, spielt man hingegen auf Vollständigkeit bedacht, so muss man mit recht häufigen Strecken rechnen müssen, die einen unterfordern dürften. Nichtsdestotrotz, Spieler mit Hang zur Vollständigkeit werden besonders bei der Aufgabe, die Endgegner ohne Schaden zu nehmen zu besiegen, sowie einigen kniffligen Herausforderungen ins Schwitzen geraten.
 Autor:
Sebastian Küpper
Testbericht
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Leserwertung:
5.7