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Just Dance 2016

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 Spiel-Infos: Just Dance 2016
Just Dance 2016 Boxart Name: Just Dance 2016 (PAL)
Entwickler: Ubisoft Paris
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 22. Oktober 2015
Genre: Musik & Rhythmus
Spieler: 1-4
Features:
Smartphonesteuerung, Online-Spielmodi
Wieder ein Jahr ist vergangen, seitdem wir das letzte Just Dance in den Händen hielten und uns fragten, wie lange dieser Hype noch anhält. Tatsächlich hat Ubisoft uns dieses Jahr auf der gamescom wieder einmal mit großen Versprechen von innovativen Features und Verbesserungen gelockt. Wie viel davon bloßes Geschwafel war, wollen wir euch in einer weiteren Folge von "GU sucht den Superzappler" präsentieren.

Alter Hut in neuem Gewand?
Nicht wirklich, Just Dance 2016 besitzt den gleichen grafischen Fokus wie jeder Vorgänger auch: Mehr neon ist mehr neon, ist mehr neon. Das kann anfangs durchaus etwas anstrengend für die Augen sein, aber glücklicherweise sind wir alteingesessenen Sesselhüpfer das ja schon gewohnt. Eine Neuerung fällt direkt beim Starten des Spiels auf: Bevor man überhaupt etwas tun kann, muss man auswählen auf welche Weise man navigieren und spielen möchte. Die Standardfunktion ist hier das Smartphone. Ubisoft stellt hierfür eine kostenlose App für alle gängigen Systeme bereit, die mittels des Bewegungssensors des Handys die Wii-Remote ersetzt. Bei der App hatten wir jedoch häufiger Abstürze zu beklagen. Zudem führte die Nutzung der App zu langen Wartezeiten wegen Ladehemmungen und sorgte dafür, dass man entweder wegen schwitziger Hände nichts mehr auf dem Display sieht, oder das ganze Teil quer durch den Raum pfeffert. Weniger gut! Wir bleiben bei der Wii-Remote, wenn es recht ist.
 
 
Ein Vorteil der Smartphone-App soll jedoch nicht verschwiegen werden: Für das Spielen mit mehreren Leuten ist kein zusätzlicher Hardware-Kauf nötig. Außer wenn das Smartphone nach dem Tanzen dann doch im Rigips festeckt. Wählt man die Steuerung per Wii-Remote aus, bemerkt der Just Dance-Kenner übrigens, dass man nun endlich mittels Steuerkreuz durch das Menü navigieren kann.

Welcher Modus soll es sein?
Spielerisch hat sich insgesamt nicht viel getan: Die Augen hören irgendwann auf zu jucken und man entdeckt die kleinen Piktogramme am unteren Bildschirmrand, die einem ganz verzweifelt mitteilen wollen, was bewegungstechnisch vom Spieler erwartet wird. Manchmal ist das Erraten der Figuren schwieriger als die komplexe Bewegungsfolge die dahinter steckt, aber dafür gibt es ja noch den Tänzer, der die Choreographien gespiegelt tanzt. Soweit das Prinzip. Was erst einmal irritiert ist jedoch der fehlende "Just Dance"-Modus. Früher war zwar nicht alles besser, aber man konnte auf den guten Standardmodus zählen. Diesen gibt es noch, aber er heißt jetzt "Dance Party". Warum auch immer. Alle Songs sind bereits freigeschaltet, für manche Extras muss man allerdings erst einmal Punkte ertanzen. Diese Extras sind neben neuen, und spielerisch noch immer unnützen, Avataren spezielle Choreographien die Stühle o.ä. erfordern oder Mash-Ups mit anderen Songs. Die Punkte bekommt man je nach Tanzleistung am Ende jedes Songs. Wer es geschickt macht, stellt sein GamePad noch neben den Fernseher, dann bekommt er automatisch Karaokepunkte. Ja, es gibt eine Karaokefunktion für all diejenigen, die entweder zu schüchtern sind um zu tanzen, oder nicht von den anderen Mitspielern erschlagen werden wollen, weil das Zimmer zu klein ist. Das funktioniert ohne Mikrofon und hätten wir wohl nicht zu schätzen gewusst, wenn sich uns dieser kleine Trick nicht selbst enthüllt hätte. Ein bisschen Rumzappeln ist nicht anstrengend genug? Kein Problem, hier kommt der "Just Sweat"-Modus ins Spiel. Der Spieler tanzt zu einer fertigen Playlist und versucht dabei so lange wie möglich durchzuhalten. Die abwechslungsreiche Auswahl soll dabei verschiedene Körperregionen beanspruchen.
 Autor:
Tosha Klotz
Testbericht
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