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Ittle Dew

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 Spiel-Infos: Ittle Dew
Nintendo eShop - Ittle Dew Boxart Name: Ittle Dew (EUR)
Entwickler: TBA
Publisher: TBA
Erhältlich seit: 27. November 2014
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1
Features:
keine
Zelda-artige Action-Adventures sind eine Kunst, die nicht viele Entwickler beherrschen. Besonders das Rätseldesign und Pacing geht nur allzu gerne schief. Auf der gamescom konnte uns Ittle Dew 2 in dieser Hinsicht positiv überraschen und so waren wir natürlich neugierig auf den direkten Vorgänger, der für Wii U erschienen ist. Ob der erste Teil den guten Ersteindruck vom Nachfolger auf der Gamecom bestätigt, lest ihr in diesem Test.     
 
Über Umwege auf die deutsche Wii U
Bevor man sich nun wundert, dass das Spiel im eShop nicht verfügbar ist, sei dazu gesagt: Ittle Dew ist zwar in Europa erschienen, nicht jedoch in Deutschland, da Nintendo eine sehr kostspielige Altersfreigabe von der USK verlangt, damit man ein Spiel im deutschen eShop veröffentlichen kann. Deutsche Spieler können das Spiel allerdings erwerben, indem sie sich eine neue NNID erstellen, nachdem sie die Region in den Systemeinstellungen auf ein Land aus dem europäischen Ausland umgestellt haben. Anschließend ist das Spiel aber auch mit einem deutschen Account spielbar und verfügt sogar über eine deutsche Lokalisation.
http://wiiu.gaming-universe.org/screens/review_ittle_dew-bild1.jpg
Humorvolle Minimalstory
In Ittle Dew schlüpft man in die Rolle der blondhaarigen und recht ruppigen Ittle, die auf einer mysteriösen Insel gestrandet ist und schnell wieder von dieser verschwinden muss. Ein Shopbesitzer bietet ihr ein Floß an, dafür muss sie aber ein wichtiges Artefakt aus dem in der Nähe befindlichen Schloss besorgen. Die Geschichte des Spiels ist in wenigen Textzeilen erzählt und stört den Spielablauf bis zum Ende nicht. Kurze Texteinblendungen am Ende eines Abschnitts sorgen für einen schnellen Lacher, im Mittelpunkt steht hier aber ohne Einschränkung das Gameplay.

Keine Zeit für Leerlauf
Gespielt wird aus der Vogelperspektive und jeder, der schon einmal ein 2D-Zelda gespielt hat, wird sich gleich heimisch fühlen. Interessant ist allerdings, dass Ittle Dew mit nur vier Knöpfen – sowie dem Steuerkreuz – auskommt und kein Menü benötigt. Grund hierfür ist, dass das Spiel auf Grund seines verhältnismäßig geringen Umfangs nur vier Items bedarf, die zudem auch in beliebiger Reihenfolge erworben werden können. Spielerisch steht in Ittle Dew auf jeden Fall das Rätseln im Vordergrund, denn nahezu die gesamte Spielzeit verbringt man im Inneren des Schlosses, das im Wesentlichen die Rolle eines Zentraldungeons spielt, oder in einem der drei Dungeons, in denen sich die drei Items verbergen. Nahezu jeder Raum wiederum bietet mindestens ein Rätsel, das man lösen muss um eine Truhe zu erreichen oder einen Ausgang zu öffnen.
 Autor:
Sebastian Küpper
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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