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Hyrule Warriors

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 Spiel-Infos: Hyrule Warriors
Hyrule Warriors Boxart Name: Hyrule Warriors (PAL)
Entwickler: Koei Omega Force
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 19. September 2014
Genre: Action
Spieler: 1-2
Features:
Off-TV-Play, amiibo-Support
The Legend of Zelda Fans dürfen sich derzeit doppelt freuen. Nicht nur wird im Laufe des nächsten Jahres ein komplett neuer Teil der Hauptreihe für die Wii U erscheinen, sondern Nintendo bringt schon diese Woche ein ganz besonderes Experiment in die Läden. Mit Hyrule Warriors erwartet den Spieler einen Action-Schnetzler, bei dem sich bekannte Zelda-Charaktere durch hunderte von Gegnern hindurchschnetzeln. Dabei sind die Warriors-Spiele allerdings auch für ein eher eintöniges Spielprinzip bekannt, das dennoch eine gewisse Faszination auslösen kann. Ob sich die Prügelei durch Goronen, Bokblins und die hylianische Armee lohnt, haben wir für euch herausgefunden!

Hyrule in Gefahr
Nehmen wir direkt den Day-1-Patch dazu, dann haben wir zu Beginn Zugriff auf vier verschiedene Modi, wobei wohl die meisten sich zunächst auf den Legenden-Modus stürzen werden, indem wir die Geschichte von einem Kadetten der hylianischen Armee namens Link erleben, der sich in einer Schlacht, als Schloss Hyrule angegriffen wird, wacker schlägt und einen Großteil der von der mysteriösen Cia aufgestachelten Truppen zurückschlagen kann. Dann passiert das unvermeidliche: Prinzessin Zelda ist auf einmal verschwunden! Impa beschließt dabei, dass Link ihnen bei ihrer Suche eine große Hilfe sein könnte und merkt auch, dass mehr in ihm steckt, als es auf den ersten Blick scheint. So überreicht sie ihm die traditionelle, grüne Tunika – das Gewand des Helden von Hyrule – und bittet ihn, ihr bei der Suche nach der Prinzessin zu helfen. Nach mehreren Leveln spaltet sich schließlich die Geschichte – sollen wir mit Shiek und Imp zum Todesberg reißen und den verrückt gewordenen Darunia besänftigen? Die Schattenebene aus Twilight Princess erkunden, um Midna davon zu überzeugen, dass sie sich besser uns anschließt oder soll es doch lieber der Wolkenhort aus Skyward Sword sein, in der wir mit der Hilfe von Phai Ghirahim bezwingen?

Action nach dem üblichen Musou-Schema
Aber die Charaktere können nicht über das wesentliche hinwegtäuschen: Hyrule Warriors ist ein lupenreiner Warriors-Titel, von dem, was die Zelda-Reihe ausmacht, ist hier sogut wie gar nichts übrig geblieben. Auf dem Schlachtfeld steht ihr unzählige von kleinen Gegnern gegenüber, die bestenfalls als Kanonenfutter dienen und sich oftmals nichtmal wehren, wenn ihr mit einem kurzen Druck auf den B-Knopf eure Klinge durch deren Fleisch gleiten lasst. Oder, sobald sich nach mehreren Angriffen eure Spezialangriffsleiste gefüllt hat, mit einem mächtigen Spezial-Rundumschlag gleich Dutzende von Ihnen auf einmal ins Jenseits befördert. Manche Gebiete sind dabei von den feindlichen Truppen bereits eingenommen worden – um diese zurückzuerobern muss man sich zunächst einmal in jenes Gebiet vorkämpfen und dann dort solange Bokblins zu Boden strecken, bis eine Leiste am rechten Bildschirmrand, die den Einflussgrad der Feinde in jenem Gebiet zeigt, komplett geleert wurde. Erst dann erscheint ein Offizier auf der Bildfläche – habt ihr auch diesen mit ein paar wenige Schwerthieben kampfunfähig gemacht, so ist das Gebiet fortan eures.
Die absoluten Gegner-Highlights sind dabei aber die kolossalen Monster, die wir ebenso aus der Zelda-Hauptreihe kennen. Dass man König Dodongo mit Bomben schwächen kann, um ihm mit dem Schwert den Gnadenstoß zu geben, das wissen wir schon seit dem allerersten NES-Teil. Auch Manhandla kenne ich schon aus diversen Zelda-Teilen und versuche es aus alter Gewohnheit  zunächst einmal mit Bomben. Fehlanzeige. Aber mit dem richtigen Timing und dem Boomerang schaffen wir es ganz schnell unseren Widersacher zu erledigen. Oracle of Seasons lässt grüßen. Und auch andere beugen sich schnell ihren Schwachstellen. Außerdem stellen sich natürlich auch so manche typische Zelda-Fieslinge dem Spieler in den Weg, die dabei natürlich noch so einiges mehr einstecken und auch richtig austeilen können.
 Autor:
Barbara Bleier
Testbericht
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Leserwertung:
8.0