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FreezeMe

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Zwar ist es dem Entwickler nicht so gut, wie insbesondere Rare bei Banjo-Kazooie gelungen, die Level subtil durch die Sammelgegenstände zu strukturieren, Wegweiser in den Levels und markante Bauten sorgen aber dafür, dass man sich dennoch gut zurecht findet und die Erkundung der Level eine Menge Spaß macht.

Kein Level wie das andere
Thematisch unterscheiden sich die drei großen Level sehr deutlich voneinander. Das erste Level ist ein grasgrünes Level, anschließend geht es in ein eisiges Winterlevel mit einigen Gebäuden von waghalsiger Höhe und im Anschluss geht es raus in ferne Galaxien und das Gravitationsfeature, das enorm an Super Mario Galaxy erinnert, kommt voll zum Tragen. Ein großes Lob muss dem Entwickler auch für das Missionsdesign ausgesprochen werden, denn das Spiel bietet eine gelungene Mischung aus Knobelaufgaben, Erkundungsaufgaben und kniffligen Sprungpassagen in oft luftiger Höhe. Besonders bei den Knobelaufgaben kommt die bereits angesprochene Kamera um Rs Hals zum Einsatz. Diese Kamera kann nämlich nicht nur (aber auch) dazu verwendet werden, ansehnliche Bilder zu schießen, sondern können zudem die Zeit für Levelobjekte anhalten. Seien es fliegende Holzstämme oder rotierende Plattformen, alles lässt sich mit einem gezielten Foto ausbremsen.
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Zu unpräzise Steuerung
Der große Schwachpunkt von FreezeMe ist leider die Steuerung, insbesondere die der Kamera. Während R sich auf dem Boden und mit einem einfachen Sprung gut steuern lässt, ist der Doppelsprung ein wenig aggressiv in seinem Vorwärts-Moment, obendrein ist Rs Schatten nicht immer zu sehen. Haarig ist die Kamera-Steuerung, die leider recht viel Eingewöhnung bedarf und von sich aus das Spiel nur selten aus einer guten Perspektive einfängt. Die Kombination aus etwas schwammiger Steuerung und bockiger Kamera kann besonders bei den anspruchsvolleren Hüpfpassagen durchaus unnötige Schwierigkeiten bereiten.

Gute Präsentation
Technisch ist FreezeMe gerade für ein Ein-Mann-Projekt äußerst beeindruckend. Die 3D-Grafik des Spiels ist farbenfroh, weitgehend flüssig und kann mit einem gelungenen Artdesign überzeugen. Auch musikalisch ist FreezeMe gut gelungen. Im Vergleich zu dem, was man technisch von den meisten Indie-Spielen sonst geboten bekommt, weiß FreezeMe definitiv zu begeistern.
 Autor:
Sebastian Küpper
Testbericht
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