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Bayonetta 2

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 Spiel-Infos: Bayonetta 2
Bayonetta 2 Boxart Name: Bayonetta 2 (PAL)
Entwickler: Platinum Games
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 24. Oktober 2014
Genre: Action
Spieler: 1
Features:
Wii U Gamepad Touchscreen-Steuerung, Off-TV-Play
Mit Bayonetta lieferten die Entwickler von Platinum Games vor knapp fünf Jahren einen echten Geheimtipp ab, der sowohl von Kritikern, als auch Spielern gefeiert wurde. Die Mischung aus überdrehter Action, skurrilen Figuren und packender Inszenierung konnte sich sehr schnell eine treue Fangemeinschaft aufbauen, wenn auch der große finanzielle Erfolg am Ende ausblieb. Lange Zeit war die Zukunft der Marke daher ungewiss, um nicht zu sagen hochgradig gefährdet. Doch trotz aller Strapazen erreichte uns vor 2 Jahren die freudige Nachricht, dass man mit Nintendo als Publisher einen Geldgeber gefunden hat, mit dem man nun einen zweiten Teil realisieren konnte. Gleichzeitig wurden mit der Ankündigung auch Stimmen laut, die sich über die Exklusivität des Spiels auf Nintendos aktueller Heimkonsole Wii U  beschwerten, wo doch der Erstling noch auf Sonys PlayStation 3 und Microsofts Xbox 360 zu Hause war. Stimmen, die im Nachhinein mehr als unverständlich sind, denn die harte Wahrheit ist, dass ohne  Nintendo als Publisher Bayonetta 2 in gar keiner Form enstanden wäre. Und warum das ein herber Verlust für uns alle gewesen wäre, könnt ihr hier in unserem ausführlichen Test zum Spiel lesen.
Ist es denn dieses Mal verständlich?
Wer den ersten Teil von Bayonetta gespielt hat, der kann sich bestimmt noch gut an die Geschichte des Spiels erinnern. Oder zumindest an die Art wie sie erzählt wurde, denn inhaltstechnisch dürfte den wenigsten zum Ende hin klar gewesen sein, was sie da überhaupt gerade gespielt haben. Mit gnadenlos übertriebenen Action-Sequenzen und schrägem Humor geht es auch in Bayonetta 2 weiter, doch scheint die Prämisse diesmal zumindest anfangs noch verständlich zu sein. In der Haut der Umbrella-Hexe Bayonetta müsst ihr zum Berg „Fimbulventr“ reisen, um eure Hexenkollegin Jeanne aus der Hölle zu befreien, nachdem diese zu Beginn des Spiels von einem Dämon in selbige gezogen wurde. Ihr habt einen Tag Zeit, dort das Tor zur Hölle zu finden und eure Freundin zu retten. So weit so gut, bis dahin haben wir eine simple Rettungsgeschichte, wie wir sie bereits aus vielen Spielen kennen. Wieso sich uns auf dem Weg dorthin andauernd himmlische Kreaturen in den Weg stellen, können wir da auch erst mal so hinnehmen. Spätestens aber nachdem wir den mysteriösen Jungen namens Loki treffen, überschlagen sich die Ereignisse und das Story Wirrwarr aus dem ersten Teil bricht wieder aus.
 Autor:
Christoph Jäger
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
9.0