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Batman: Arkham Origins (Xbox 360)

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 Spiel-Infos: Batman: Arkham Origins (Xbox 360)
Batman: Arkham Origins Boxart Name: Batman: Arkham Origins (Xbox 360) (PAL)
Entwickler: Warner Bros. Games Montreal
Publisher: Warner Bros. Interactive Entertainment
Erhältlich seit: 08. November 2013
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1-8
Features:
keine

Dieser Test basiert auf der Xbox 360-Version. Kleinere Abweichungen im Vergleich zur entsprechenden Wii U-Fassung sind deshalb nicht völlig ausgeschlossen.
           
Frohe Weihnachten, liebe Leser! Mag ja sein, dass wir einen knappen Monat zu früh dran sind, aber wenn es euch so ergeht wie Bruce Wayne in Batman: Arkham Origins, ergibt sich vielleicht keine passende Gelegenheit mehr, um euch besinnliche Festtage zu wünschen. Dieser muss sich nämlich ausgerechnet am Weihnachtsabend mit der versammelten Riege der tödlichsten Assassinen keilen. Im Prequel zu den beliebten Spielen von Rocksteady schlüpft ihr erneut in das Fledermaus-Kostüm, um Auftraggeber und Mafiapaten Black Mask zu stellen. Ob das neue verantwortliche Entwicklerteam von Warner Bros. Montreal die Qualität der Vorbilder erreichen konnte, haben wir für euch getestet.

Herausragend bis Meilenstein als Maßstab
Der direkte Vorgänger erlangte bei uns eine außergewöhnlich hohe Bewertung. Wie schlägt sich der neue Ableger der Arkham-Serie also im Vergleich? Da man an der Gameplay-Formel kaum herumexperimentiert hat: erstaunlich gut. Noch immer wechseln sich Open World, Stealth-Räume und die herausragenden Faustkämpfe ab und sorgen so für ein gelungenes Pacing. Wer allerdings wirklich bedeutsame Neuerungen erwartet, wird enttäuscht werden. Im Grunde spielt sich die Vorgeschichte zu den bisherigen Ereignissen genauso wie Arkham City. Das könnte manch einen von euch enttäuschen. Wir leiden nach dem dritten Ableger der Reihe allerdings noch nicht an Franchise-Verdrossenheit und hatten viel Spaß in den Häuserschluchten von Gotham.

Anstatt wie zuvor einen abgesperrten Bereich aufzuräumen, kümmert ihr euch diesmal gleich um die ganze Stadt. Das größere Spielareal stellt aber nicht unbedingt eine Verbesserung dar. Die Metropole wird von einer langen Brücke in zwei ungefähr gleich große Hälften geteilt. Der ständige Wechsel zwischen den Inseln ist nach einiger Zeit sehr nervig. Da das Schnellreisesystem nicht ohne Ladezeiten auskommt, stellen auch diese keine kompetente Alternative dar. Wer Arkham City gespielt hat, weiß was ihn erwartet. Überall auf der Karte befinden sich Icons, die mit Haupt- oder Nebenmissionen locken. Ob Sammelaufgaben oder Flugübungen: Es findet sich immer etwas zu tun. Auch die beliebten Riddler-Rätsel sind zurück, wenn auch nicht in solch einer überwältigenden Menge, wie im Vorgänger. Ein Neuzugang sind die Fallakten. Mit Hilfe der Batcomputer-unterstützten Detective-View kann Batman Tatorte nach Hinweisen untersuchen, die euch letztlich zum Täter führen. Spaßig, aber zu einfach. Wer nach getaner Arbeit noch nicht genug hat, kann in der Bathöhle außerdem sein Können auf zahlreiche Challenge-Maps testen.
 Autor:
Robert Stotzem
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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