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Darksiders II - Leserwertungen

 Leserwertungs-Überblick:
Leserwertungen vorhanden: 4
Maximale Punktzahl: 7
Minimale Punktzahl: 6
Leserwertungsschnitt: 6.3
6.3
 
 Über Leserwertungen
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Leserwertung von Z.Carmine
[02-07-2016 20:45] 

Für mich krankt das Spiel vor allem daran. dass es sich zu sehr vom tollen Vorgänger entfernt hat.
Selbst mit diesem Wissen in einem späteren zweiten Durchgang konnte ich mich nicht so recht für die Nebenquests motivieren.
"In diesem Dungeon sollte es den Zielgegner geben". Jeden Raum wollte ich dann nicht absuchen, nachdem keine Gegner zu sehen waren.
"Irgendwo ist der Zielgegner"...
So toll fand ich das Spiel nicht, um selbst zu suchen, und auf Internethilfe habe ich dann auch verzichtet.

Nicht so toll fand auch ich die zusätzlichen RPG-Anleihen,die das Spiel vom Vorgänger entfernt haben. Ein Levelsystem und Random-Ausrüstungsdrops, die meist nur zum Verkauf oder Aufbessern besessener Waffen taugen, sowie erlernbare Fertigkeiten für den Kampf, die noch weiter angepasst und verstärkt werden können.
Auch das Umgebungs-Design fand ich zu eintönig.
Das Dungeondesign ist durchwachsen, auch wenn es ein paar nette "Rätsel"/Spielereien gibt.
Beim Zombie-Shooter-Abschnitt kam die framerate mächtig ins Straucheln.
Ohne Nebenquests war es gegen Ende nur noch ein Dungeon nach dem anderen, und die Präsentation des Endkampfes blieb unspektakulär.

Gut fand ich die agilere Fortbewegung an Wänden, aber War's Doppelsprung z.B. kann Death nicht.

Insgesamt ist mein Eindruck auch in einem späteren Durchgang nicht wirklich besser geworden. Während ich den Vorgänger toll finde, ist Darksiders 2 eher durchwachsen.
  6 / 10
Leserwertung von DCDT
[11-06-2016 15:38] 
Ein meiner Meinung nach schwächerer Nachfolger des ersten Teils.
Zwar ist das Grundgameplay mit Kämpfen/Klettern/Dungeons immer noch gut und unterhaltsam, aber das Inventarmanagement hat zusätzliche Fleißarbeit eingebracht. Die Welten sind weniger einprägsam, als die postapokaliptische Erde, und die Bosse kann man in kurzer Zeit wieder vergessen.
Abzüge gibt es für die teils nervige Klettersteuerung und die Bugs, die bei mir mehrfach ein Neuladen notwendig machten. Einmal hat ein Boss seine letzte Phase nicht gestartet und ich konnte schon weiter in den nächsten Raum gehen, nur um nach dem Story-Gespräch des Bosskampf von vorne zu beginnen.
  6 / 10
Leserwertung von ness
[30-01-2013 17:23] 
Darksiders 1 empfand ich damals ja als einen wirklichen Geheimtip, Teil 2 ist dagegen jedoch merklich anders geworden.

Die Welt ist nun offener, es gibt unzählige, zufällig generierte Waffen, und mit jedem Kampf erhält man nun Erfahrungen und kann Stufen aufsteigen. Natürlich nicht in der extremen Art wie in einem richtigen RPG, aber es hebt sich schon deutlich vom Vorgänger ab. Diese Entscheidung hat Vor- und Nachteile, wie ich finde. Waffen, die man findet, sind nun leider kaum noch was besonderes mehr, weil man eben so viele bekommt. Zwar gibt es bestimmte, die man besonders upgraden kann und dazu auch einige Waffen braucht, aber man schaut eben nur noch ab und zu ins Menü, ob man was ändern sollte.

Die offene Welt ist auch ein zweischneidiges Schwert. Zum einen ist das Spiel nun nicht mehr so linear, es gibt geheime Dungeons, viele Nebenmissionen und somit einiges zu tun. Allerdings ist man anfangs noch ziemlich oft damit beschäftigt, durch leere Pfade zu reiten und die unbewohnte Gegend zu begutachten. Später legt sich das, weil man wie gesagt mehr zu tun bekommt, aber zu Beginn kann das schon ein wenig "ermüdend" sein bzw. ein klein wenig nerven.

Zur Story hier im Nachfolger kann ich eigentlich nicht viel sagen, da ich diese kaum verfolgt habe, weil sie nicht im Ansatz so mitreißend und spannend inszeniert war wie im Erstling.

Sehr, sehr positiv zu erwähnen ist hingegen (erneut) der coole Stil sowie die wirklich absolut klasse musikalische Untermalung. Manchmal bin ich echt kurz stehengeblieben, um dieser zu lauschen^^. Ebenso konnte die deutsche Synchronisation wirklich sehr überzeugen, nur die vom Hauptcharakter war teilweise etwas blass bzw. für den Charakter "Tod" irgendwie nicht "böse" genug.

Ansonsten hat man in technischer Hinsicht schon bessere Umsetzungen gesehen. Für mich gab es zwar nichts, was den Spielspaß wirklich merklich getrübt hat, aber meiner Meinung nach hätte man bspw. die Ladezeiten mit etwas Mühe sicherlich verringern können, immerhin hat die Wii U im Gegensatz zu den Konkurrenzkonsolen deutlich mehr Arbeitsspeicher zur Verfügung.

Insgesamt hat mir der Nachfolger zwar nicht mehr ganz so gut gefallen wie noch das Original, dennoch hatte ich gerade in der 2. Hälfte des Spiel ordentlich Spaß, so dass es mir am Ende doch noch zeimlich gut gefiel.
  7 / 10
Leserwertung von Onilink
[12-01-2013 14:58] 
Das Spiel hat zwar Ansätze für ein ausgezeichnetes Adventure, aber die Entwickler haben sich letztendlich übernommen, so dass es klar an Feinschliff wie einem Zelda fehlt. Rund die Hälfte des Inhalts hätte man streichen können, denn insgesamt kann man dieses Spiel gut mit dem Wort ,,ermüdend'' zusammenfassen. Hat es zwar gute Grundlagen und Mechaniken, werden halbwegs gute Ideen zu lange ausgeschlachtet. Man verbringt fast die gesamte Zeit in Verliesen mit Zelda ähnlichen Rätseln, sowie Prince of Persia artigen Sprungpassagen. Leider findet hier kaum Abwechslung statt und kommen denn einmal neue Elemente hinzu, werden diese direkt bis in die Unendlichkeit wiederholt. Gerade die Sprungpassagen verändern sich bis ans Ende kaum und fordern nie. Wenn dann die Verliese selbst oft in Fetchquests verpackt sind, die an sich schon Teil eines Fetchquests sind, dann wünscht man sich bei diesem Spiel öfter dass es endlich aufhört, statt weitergeht. Oft habe ich gelesen dass später im Spiel eine seltsam spontane Shootereinlage angekreidet wird und obwohl diese nicht gerade viel Tiefgang bietet, fand ich sie doch angenehm erfrischend nachdem bis zu diesem Zeitpunkt soviel identisches Zeug stattfand.

Immerhin das Kampfsystem ist überraschend spaßig, die Attacken fühlen sich schön wuchtig an und es wird großes Angebot an verschiedensten Waffen, Moves, Zaubern und ähnlichen Fähigkeiten aufgefahren und gerade einige der zahlreichen Bosskämpfe sind gut gelungen.

Abgesehen von einer Story die sich zu ernst nimmt und ein paar weniger schönen Charakterdesigns ist die Artdirection in dem Spiel mit einem guten Comiclook gelungen, aber statt der genannten gameplaytechnischen Ausschlachtung hätte man eine gute Baustelle gehabt die noch eher Aufmerksamkeit nötig gehabt hatte. Die eigentlich ansehnliche Optik, sowie der gelungene Soundtrack werden hinuntergezogen durch Ruckeln, Elemente die klar in der Ferne ,,aufpoppen'', Ladezeiten mitten im Geschehen, sowie andere technische Fehler. (Einmal konnte ich erst durch Neustart ein storyrelevantes Event auslösen)

Schade dass hieraus nicht mehr geworden ist, es hätte nämlich deutlich mehr werden können mit anderen Prioritäten, aber so spielt Darksiders ganz sicher nicht in derselben Liga wie seine Vorbilder.

Miiverse wird direkt nicht richtig unterstützt, aber immerhin das Gamepad zeigt dass selbst so simple Features wie Map und andere Menüs auf dem Touchscreen einen spürbaren Komfort bringen.
  6 / 10

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