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Zwei Wochen mit Monster Hunter

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Das GU-Monster Hunter-Tagebuch ist hiermit eröffnet!

Über die nächsten zwei Wochen werden wir euch in diesem Artikel fast täglich die Erlebnisse unseres Jägers Maximilian alias "Xam" präsentieren. Pünktlich zum offiziellen Release am 22. März 2013 kann endlich die ganze Welt Monster Hunter 3 Ultimate für Wii U und Nintendo 3DS in Augenschein nehmen - und online gemeinsam auf die Jagd nach den riesigen Gegnern gehen. Ohne weitere Umschweife legen wir im Folgenden auch direkt los. Willkommen in der Welt von Monster Hunter.

(Für ein besseres Verständnis empfehlen wir Neulingen unseren Test)


Tag 14 (03. April 2013)

Die Wolken ziehen zu, ein schneidender Wind bringt meinen ganzen Körper zum frösteln. Ich blicke in die Weite der unendlich scheinenden Landschaft und bin glücklich. Sovieles liegt hinter, sovieles noch vor mir. Weder bin ich blutiger Anfänger noch kaltschnäuziger Veteran. Ich bin mittendrin in diesem riesigen Abenteuer, kurzum, ich bin ein Monster Hunter!

Wir sind vier HR6-Jäger. Ein Unheils-Gigginox steht auf dem Plan. Kurz bevor die Jagd jedoch beginnt, ruft der Raumeröffner uns allen zu: "Nehmt Fassbomben mit!" Es dauert einen Moment, bis es klickt, als derselbe aber hinzufügt "ich schläfere es ein", ist alles klar. Die Jagd geht los, und gleichzeitig eines der koordiniertesten Unterfangen meiner bisherigen MH3U-Erfahrung. Drei von uns, darunter ich selbst, laufen ständig um das schleimige Ekelvieh herum, lenken seine Aufmerksamkeit auf uns. All das, während der Vierte mittels Bowgun Schlafmunition auf den Gigginox abfeuert. Es dauert, doch schließlich ist es soweit: Mit einem plötzlichen Schnarcher kippt das Vieh langsam nach vorn zusammen. Sofort stürzen wir uns alle vier auf den Schlafenden, nicht, um darauf einzuhieben mit unseren scharfen Klingen. Stattdessen platzieren wir soviele Fassbomben wie möglich neben des Ungetüms Kopf. Alles steht, wir ziehen uns zurück. Und der Bowgun-Jäger feuert einen einzigen Schuss ab. BAMM! Nein, noch ist es nicht geschafft, und doch hat eine einzige koordinierte Attacke ausgereicht, einen G-Rang-Gigginox zum humpeln zu bringen. Der Rest war ein Kinderspiel.

Persönliches Wachstum und vor allem das Konzept der "Erfahrung des Spielers anstelle von Erfahrungspunkten" werden deutlich, wenn an und für sich lächerlich schwerig klingende Quests mit einem Mal einfach angegangen werden ohne groß darüber nachzudenken. Zwei Brachydios gleichzeitig! Das Quest fängt und und schneller als uns lieb ist befinden sich beide Brachydios im selben Gebiet. Eigentlich möchte man an dieser Stelle sagen "weglaufen, lockt sie auseinander!". Doch zum Teufel mit Vorsicht und Strategie: Ein kunterbunter Mix aus sirrenden Klingen, explosiven Megaattacken und durch die Luft segelnden Jägern ist die Folge. Mehr als einmal wird es auch für mich knapp. Dabei habe ich mir eine neue Unart angewöhnt: Ich fordere das mir zugewandte Monster heraus, bleibe stehen mit gezücktem Schild, und hätte es irgendeine Ingame-Relevanz, mit Sicherheit würde ich rufen "Komm schon!". Und lasst euch gesagt sein: Wenig fühlt sich besser an, als die stärksten Attacken eines wütenden Brachydios einfach so abzublocken. Ha!
Zum Ende hin wird es dann doch noch knapp, zwei Mitjäger gehen unerwartet drauf. Vorsichtig bestimmt plötzlich das Spiel. Dann die erlösende Mitteilung: Quest erfüllt! Zwei dieser Boxmonster gleichzeitig erledigt. Davon hätte ich beim Bestehen meines Dringenden Quests zu HR4 nicht zu träumen gewagt. Und es gab sogar eine richtig nette Belohnung obendrein: Ein Talisman mit drei Slots!

Den Abschluss des Tages stellte der Kampf gegen einen Jhen Moran mit einer anderen Jagdgruppe dar. 15 Minuten lang kämpfen wir zu dritt auf dem im Sandmeer dahinsausenden Schiff, feuern die Ballista ab, nutzen Kanonengeschütze und springen dem Vieh auf den Rücken, um auch selbst ein bisschen reinzuhacken. Der letzte Showdown startet. Nachdem ich sämtliche Ballistamunition aufgebraucht habe, renne ich über die Wüste auf den Koloss zu und bearbeite sein rechtes Füßchen mit meinem Schwert. Alle drei kämpfen wir wie die Berserker. Einem Kameraden gelingt der erfolgreiche Einsatz des Drachenspeers. Die Musik verändert sich, Siegesstimmung überkommt uns! Unentwegt hieben wir weiter auf das Monster ein, jetzt nur nicht locker lassen. Wir schaffen es! Sieg in der Tasche!
Das Schiff wurde zerstört.
Mission gescheitert.
Hochmut kommt vor dem Fall. Und ganz zum Ende denke ich nur: Wie oft habe ich diese Tatsache in Monster Hunter lernen müssen?

Dies ist der vorerst letzte Tagebucheintrag des Jägers Xam. Ich hoffe, euch mit meinen Eindrücken ein umfassendes Bild der spannenden Welt von Monster Hunter geboten zu haben. Beinahe 100 Stunden sind mittlerweile vergangen, die Jagd jedoch noch längst nicht an ihrem Ende angelangt. Es ist nie zu spät einzusteigen. Und vielleicht sieht man sich ja mal und erjagt gemeinsam einen gemeinen Qurupeco, einen gewaltigen Devil Jho oder aber noch Größeres. Cya!

Tag 13 (02. April 2013)

Oh Bruderherz, was soll ich nur mit dir tun!
Die Hatz um den nächsten Rang muss warten, stattdessen treffe ich mich online mit meinem jüngsten Bruder, um gemeinsam dessen Jägerrang in die Höhe zu treiben. Also trete ich dem von "Larx" erstellten Raum bei. Wir warten bis zwei weitere Jäger anwesend sind, dann geht es los. Zwei Großbaggis haben keine Chance. Zwei Großwroggis sindebenfalls weg wie sonst nichts. Und dann geht es einem Karmesin-Qurupeco an die Gurgel. Obwohl auch ein Tri-Veteran, hat mein Bruder nie zuvor einen Devil Jho gesehen - der Hilferuf des Qurupeco beendet dieses Versäumnis endlich. Plötzlich steht die furchteinflößende Riesenechse auf dem Plan und ändert alles. Entzückt schreibe ich "Jho :D", ein anderer Rang 3-Jäger hingegen "Run!". Übermütig wie er ist, aber verzeihbar ob der Erstbegegnung, gibt mein kleiner Bruder nicht viel auf den ungegebetenen Gast - und sieht sich kurz darauf bewusstlos. Selbstverständlich beenden wir das Quest erfolgreich. Viel wichtiger aber ist, dass der erste Kontakt mit Devil Jho hergestellt worden ist. Wenn irgendwann der Tag kommt, an dem sich ein Jäger dem Dämon stellen muss, gibt es anschließend kein einziges Monster mehr, vor dem man Angst haben wird. Allenfalls noch Respekt. Die Angst jedoch vergeht mit dem Bezwingen des Jho.

Etwas nervig war im Anschluss der Versuch, das Dringende Quest zum Erreichen von HR4 zu schaffen. Gleich dreimal in Folge scheitert der Kampf gegen Brachydios, weil alle Mitjäger gegen den Boxdrachen draufgehen. Beim vierten Mal klappt es endlich, aber "smooth" nenne ich etwas anderes. Jetzt jedenfalls hat das Brüderchen seinen Rang 4, und ich habe keinerlei Fallen und Megatränke mehr. Das war es hoffentlich wert! Pff!
Aber gut, das zeigt einfach einmal mehr, dass jeder Kampf in Monster Hunter ernst genommen werden sollte. Egal wie sicher man sich glaubt. Wesentlich unschöner als ein paar unglückliche Anfänger finde ich da hochnäsige Alt-Hunter. Auf einmal kamen ein HR35- und HR39-Jäger in unseren Raum und fangen an, miteinander zu reden. Wir beide wurden völlig ignoriert. Auch während der folgenden Mission verwenden die beiden mehr Zeit mit dem gemeinsamen Smalltalk als mit der Jagd auf einen Nibelsnarf. Die Sorte Jäger, oder "Smug Hunter" wie ich sie nenne, gibt es also leider auch.

Morgen ist dann also der letzte Tag dieses Tagebuchs. Mal sehen, ob ich den letzten Eintrag mit einem Bericht einer erfolgreichen G-Rang-Mission abschließen kann. Zeit wird es!

Tag 12 (01. April 2013)

Hab dich, Nibelsnarf! Auch die G-Rang-Variante ist bezwugen! Das ist wirklich toll, wie sehr sich das eigene Spielverhalten plötzlich wieder ändert, wenn man genau aufpassen muss. Spielraum für Fehler ist kaum vorhanden. Zu viert bearbeitet meine Gruppe das Sandmonster und ein jeder weiß, dass er sich besser nicht treffen lassen sollte. Anders als in der Vergangenheit weiche ich dem wüsten Heranstürmen von Nibelsnarf schon von Weitem aus, mich wohl erinnernd der Treffer, die ich meiner Leichstinnigkeit wegen habe einstecken müssen. Und jeder Treffer, der dennoch durchkommt, wird augenblicklich durch Einnahme eines Megatranks negiert. Mit weniger als voller Lebenspunkteleiste in diesen Kampf zu ziehen käme Selbstmordsehnsüchten gleich.
Geradezu erholsam dann eine Mission, in der gleich drei Monster am Stück das Ziel waren. Die zwei Großjaggis waren weg wie nichts, da hilft auch kein G-Rang, sorry, Jungs. Gefähgrlicher dann schon der angehängte Plesioth, aber gut, man nimmt sich vor dem Wasserstrahl in Acht, versucht vom Schwanzwirbler nicht getroffen zu werden und heilt sich. Dauert ein bisschen.

Gefährlicher wurde es bei der Jagda auf gleich zwei Rosa Rathians. Im Grunde genommen habe ich die Verhaltensmuster dieses Liebchens längst verinnerlicht. Wenn dann aber einmal etwas schief geht, gehte s richtig schief. Und richtig brenzlig wird es, wenn man von einem einzigen Schwanzsaltohieb beinahe auf die Bretter und dann noch davon vergiftet wurde. Und neben dem Kopf des Monsters steht, weil man von selbigem an die Wand gedrängt wurde. Mir bleibt daher nichts übrig, als einen Gegengifttrank zu schlucjen und zu hoffen, dass das Monster, keinen Meter von mir weg, mich in Ruhe lässt. Und das Glück ist tatsächlich auf meiner Seite. Erstaunlich!
Nochmals verschärfter ging es jedoch im Kampf gegen einen Duramboros zu. Beziehungsweise so verschärft, wie es überhaupt nur möglich ist. Zu viert setzen wir dem Koloss zu, soweit alles in Ordnung. Auf einmal schleudert sich das Ungetüm in die Luft, um daraufhin von oben auf uns Jäger herabzustürzen. Diesmal bin ich der Unglückliche, aber welch ein Unglück: One Hit K.O. Keine Chance.
Selbst mit voller Lebensleiste, meiner zwar nicht G-Rang, dafür aber High Rank-Rüstung, und einer zuvor eingenommenen, stärkenden Mahlzeit hat mich Duramboros mit einem einzigen Treffer zurück ins Feldlager geschickt. Wow. Irgendwie sehe ich da ein Problem auf uns zukommen.
Etwas entgeschüchtert kehre ich ins Kampfgeschehen zurück. Nur um mitzuerleben, wie ein Jägerkollege von derselben Attacke ohnmächtig wurde. Jetzt wird es knapp. Zu knapp. Auch ein zweiter Kollege erliegt dem monströsen Luftangriff. Mission gescheitert. Da hilft wohl nur eines: Lernen, wohin Duramboros fliegt und das Schmieden einer besseren Rüstung.

Leider begegne ich zwei unerfreulichen Situationen im heutigen Spiel. Zweimal passiert es, dass ein Mitspieler nach Missionsbeginn einfach am Startplatz stehen bleibt. Nach der Hälfte des Kampfes kam er dann zwar zuhilfe, aber ärgerlich ist das allemal. Auch deshalb, weil es leider Jäger gibt, die das eiskalt kalkulierend so machen, um, ohne etwas getan zu haben, dennoch die Belohnung abkassieren zu können. Miese Tour.
Ebenso unerfreulich das plötzliche Verlassen einer Mission. Diesen Nargacuga hätten wir fast gehabt, da verschwindet einer nach dem anderen. Echt schade.
Aber ich muss dazu sagen, dass solche Erlebnisse mehr die Ausnahme, denn die Regel darstellen.
Und mit einer Portion Glück endet der Tag: Einer meiner offline angeheuerten Jäger ist zurück und bringt mir doch tatsächlich Schmetterlingskäfer! Was ich im Spiel selbst bislang nur ein einziges Mal finden konnte, überreicht man mir hier in kleinerer größerer Menge. Und endlich kann ich beginnen, meine Aelucanth-Rüstung zu schmieden!

 
Tag 11 (30. März 2013)

Ist dies der Tag der hohen Ränge? Nach zäher Suche -und das dauert heute lange, einen einigermaßen akzeptablen Raum zu finden- betrete ich eine Gruppe, deren Titel "HR6-Quests" lautet. Kaum angekommen, stockt mir der Atem. Ein Jäger besitzt HR7. Nicht weiter aufregend. Doch die beiden anderen sind es, die mich in Erstaunen versetzen. Rang 46 und 37. Uff!
In etwas über 80h Spielzeit bin ich noch immer bei Rang 6. Irgendetwas mache ich falsch. Oder aber ich sollte Angst davor haben, zu erfahren, wieviele Stunden diese Elite-Hunter bereits auf dem Spielkonto haben. Unfassbar. Im Kampf waren sie dann allerdings eher enttäuschend. Trotz hoher Ränge hatten sie nicht weniger Probleme mit einem Lagiacrus als  der 7er-Jäger und ich selbst. Kein Vergleich zu "Danny", dem MH-Veteran, mit dem ich schon mehrmals auf der Jagd war. Aber vielleicht hatten sie auch nur einen schlechten Tag.

Entschuldigen muss ich mich an dieser Stelle bei Nibelsnarf. Vor einigen Tagen noch meinte ich "der kann nix". Nun, das hat sich just geändert. Gemeinsam mit Jägerin Suya und einem weiteren Gefährten geht es wieder einmal in die weite Wüste, um den Sandtaucher zu erlegen. Der Kampf fängt an wie jeder andere Nibelsnarfkampf: Ich renne auf den halb im Boden versunkenen Gegner zu, versuche, an seiner Flanke zu bleiben und gleichzeitig den Winkel steil genug zu halten, um meine Dios-Schneide in seine Seite zu graben. Das geht zwei, drei Minuten auch ohne Probleme. Bis, ja, bis ich einen Treffer einstecken muss. Und was für einen! Über die Hälfte meiner Lebensleiste hat sich in Nichts aufgelöst. Einzig dem glücklichen Umstand, dass Nibelsnarf im Anschluss an den Angriff einen anderen Jäger anvisiert, rettet mich. So schnell es nur geht nehme ich einen Megatrank zu mir, ein Kraut gleich hinterher, um wirklich volle Energie zu haben. Anders traue ich mich nicht mehr an das Viech heran. Und ich frage zu Beginn noch hochmütig "Ist das überhaupt ein G-Rang-Quest?" Ja, ist es. Einmal gehe ich drauf, einmal Suya, einmal der dritte im Bunde. Gescheitert. An einem Nibelsnarf.

Das war kein unbedingt schöner Abschluss eines Tages. Aber es war nicht alles schlecht. Einen Nargacuga habe ich bezwungen und so weitere benötigte Teile für dessen Rüstung erhalten. Wobei ich noch viel mehr davon brauche. Vor allem aber: Da ich zuvor in einer anderen Gruppe mein erstes G-Rang-Monster, einen Lila Ludroth, erjagt habe, kann ich jetzt die ersten G-Rang-Rüstungen sehen. Wow, das ist vielleicht das erste Mal, dass die Ludroth-Rüstung nicht komplett lächerlich aussieht. Haha. Für mich relevanter ist jedoch die neue "Ritterrüstung", wenn ich es so nennen darf. Ich bin ja Fan der optisch schlichteren Rüstungen. Und jetzt setzt man mir eine wahrlich fantastische G-Rang-Ritterrüstung vor die Nase. WILL HABEN! Selbstverständlich fehlt es an allen Ecken und Enden und ich muss einiges an Material zusammentragen. Realistisch betrachtet liegt es wohl in weiter Zukunft, ehe ich diese Rüstung mein Eigen nennen kann. Bis dahin dürfte es gewiefter sein, erst einmal die Nargacuga-Rüstung zu komplettieren. Vielleicht ergibt sich aber auch etwas ganz anderes. Bei Monster Hunter weiß man ja nie.

Tag 10 (29. März 2013)

Leider gibt es abseits der Jagd noch ein anderes Leben, daher fällt die Jagd heute etwas schmal aus. Allein ein Azur-Rathalos muss dran glauben. Wobei selbst dabei ersichtlich wird, wie automatisiert gewisse Manöver meinerseits bereits sind. Während des Kampfes gegen den Azur-Rathalos muss ich nämlich unbedingt am PC-Bildschirm die neue Folge einer TV-Serie gucken. Und obwohl ich allerhöchstens die Hälfte meiner Aufmerksamkeit der Jagd gewidmet habe, brauche ich weder untypisch viele Heiltränke, noch vernachlässige ich den Kampf, sondern säble so aktiv wie immer mit. In anderen Worten: DAS sind die Erfahrungspunkte in "Monster Hunter". Keine trivialen Statuspunkteerhöhungen, die man durch stupides Grinden erhält, sondern echte Erfahrung, die man selbst als Spieler sammelt und behält. Und anzuwenden weiß.

Nur wird sich dieser Automatisierungsprozess noch gehörig steigern müssen, wenn ich im G-Rank eine Chance haben möchte. Bin ja gespannt, ob ich den G-Rang-Arzuros schaffe. Eigentlich sollte das doch machbar sein. Eigentlich ... oder?

Tag 9 (28. März 2013)

Wo fange ich heute am besten an, puh. Vielleicht einfach der Reihe nach.
Erst einmal ging es wieder mit GUFler Darksun (heute Sun oder Darkie? Weiß es nicht mehr, sorry!) und zwei unbekannten Jägern auf die Jagd. Da man so unbeschreiblich Rücksicht auf mein Nervenkostüm nimmt, wurde ein entspannendes Quest ausgewählt: Plesioth. Ju - hu. :/ Vielleicht beschreibe ich im Folgenden mal, warum genau dieses Monster das in meinen Augen nervigste des gesamten Spiels ist.
Der Großteil des Kampfes findet unter Wasser statt. So sehr ich die Abwechslungs und Optionsvielfalt von MH3U schätze, im Wasser fehlt es ganz einfach an Beweglichkeit. Was realistisch ist, einen den Kampf an Land umso mehr wertschätzen lässt, aber dennoch nichts an dem Faktum ändert, dass man sich im Wasser wie ein Gobul an Land fühlt. Man springt also ins kühle Nass und nähert sich diesem Fisch auf zwei Beinen. Aus dem Schwung heraus erwische ich das Schuppenviech sogar zwei-, dreimal, dann jedoch beginnt der Spaß: 180°-Drehung, Schwanzschlag. 180°-Drehung, Schwanzschlag. 50 Meter davon schwimmen, und alles von vorn. Dabei ist das Schlimme, dass die Attacken des Fischkopps unverschämt viel abziehen. Andauernd spreche ich davon, wie overpowered meine Rüstung doch sei. Nun, nur bei Plesioth muss ich plötzlich trotzdem aufpassen, nicht drauf zu gehen! Besonders brenzlig wird es, wenn er seinen Wasserstrahl verschießt, dessen Reichweite einfach nur als atemberaubend beschrieben werden kann. Da hilft auch ein mutiger  Block mittels Schild nichts - der Druck hinter diesem Strahl stellt alles in den Schatten. Tja, und so erkämpft man sich jeden einzelnen Treffer, versucht, jeder einzelnen Attacke zu entgehen, und hat es irgendwann hoffentlich geschafft. Nichts gegen schwierige, fordernde Kämpfe, doch Plesioth verlangt nach einem Arbeitssieg, Spaß ist etwas anderes.
Im Anschluss ging es dann noch gemeinsam mit Darksun auf Rathalos-Jagd. Der ist dann wiederum kein Problem für mich. Wobei ich heute geradezu meisterhaft in wirklich jeden Feuerball, den der Drache gespuckt hat, gehüpft bin. Ich hoffe, meine Mitspieler haben das als Absicht interpretiert *hüstel*

Später abends bin ich dann einem rein über MH3U befreundeten Jäger beigetreten, der sich sichtlich gefreut hat, mich zu sehen. Zwei Quests fehlten mir noch zum nächsten Rang und dabei wollten mir die anwesenden Spieler gerne helfen. Also mal eben einen Stahl-Uragaan erlegt, der enttäuschend identisch mit der regulären Variante war. Und anschließend dann noch einmal einen Gold-Ceadeus, bei dem ich ja gestern bereits geholfen hatte. Heute war es mein eigenes Dringendes Quest. Dank de Erfahrung vom Vortag wusste ich, was zu tun war: Sofort zur ersten Unterwasser-Ballista geschwommen, Munition gesammelt und zehnmal aus der Ferne auf das größte Monster des Spiels gefeuert. Danach zur zweiten Ballista, selbes Spiel wie zuvor. Nunja, ich tue es zwar nur ungern, aber da alle Munition verbraucht ist, gehe ich jetzt in den Nahkampf über. Ich winziger Schwert und Schild-Jäger sehe kaum mehr, wo ich bin, aber egal, hauptsache, ich treffe den gigantischen Leib vor mir, der den gesamten Bildschirm ausfüllt. Immer wieder muss ich mich heilen, weil allein die sachte Berührung mit dem Riesenmonster Schaden verursacht. Ein Mitspieler ist plötzlich K.O., weiß selbst nicht, was da passiert ist. Später stellt sich heraus, dass seine Rüstung wohl extra anfällig gegenüber Wasserschaden ist. Der Kampf hält an, auf einmal brüllt Ceadeus schmerzerfüllt: Wir haben eines seiner Hörner abgeschlagen! Yeah! Leider ist der Gegner nun aggressiver, speit immer wieder seinen Wasserstrahl, ähnlich dem eines Plesioth. Megatränke werden im Akkord genutzt. Da kommt die Nachricht, der Dragonator sei einsatzbereit. Alle vier schwimmen wir zur entsprechenden Stelle, um den Ceadeus dorthin zu locken. Alles kommt auf´s richtige Timing an. "Danny", der erfahrenste Jäger, nimmt sich dem Auslöser an ... und jagt die überdimensionierten Stahlzacken in den Monsterkörper! Noch ist Ceadeus nicht tot, doch der weitere Kampf ist reine pro forma-Angelegenheit. Alsbald bäumt er sich ein letztes Mal auf, dann stürzen wir Jäger uns über seine Überreste her. Lang hat´s gedauert, aber die Belohnung war es wert. Allen voran für mich: Hunter Rank 6!
Und der Gildenmeister rät wieder einmal, Folgendes in mein Tagebuch zu schreiben: "Gute Jäger geben ihr Bestes. Die Gilde schickt die besten Jäger."

Ein gutes Ende für die heutige Jagd, nicht? Na, wir müssen es ja immer übertreiben. Endlich kann ich die sogenannten G-Rang-Quests angehen. Danny wählt die Rosa Rathian. Schnell stehen wir ihr in ihrem Nest gegenüber. Und ein einziger eingesteckter Treffer ihres Schwanzes macht mir klar: Jetzt geht es wieder von vorn los. Von GANZ vorn! Über die  Hälfte meiner Lebensleiste ist weg, vergiftet bin ich obendrein. Ich weiche nachfolgenden Angriffen aus, doch allein die Nähe zur Attacke zieht mir ein klein wenig Energie ab. Auf einmal verlassen zwei Mitspieler das Spiel, Danny und ich sind allein übrig. Unnachgiebig kämpfe ich dennoch mit der Rathian. Bis mein treuer Mitjäger schreibt "verlassen wir´s Quest, oder?", und ich muss erkennen: Wenn selbst er aufgibt, sind wir chancenlos. Verdammt.
Was folgt, ist ein weiteres Highlight des Spiels, der Kampf gegen das Wüstenungetüm Jhen Moran. Doch ständig muss ich an die bevorstehenden G-Rang-Quests denken. Irgendetwas muss sich ändern. Und zwar bald.


Tag 8 (27. März 2013)

Mal ein bisschen ruhiger angehen das Ganze, dachte ich mir heute. Nachdem ich kurz in ein beliebiges Spiel einsteige, um ein paar Rang 2-Jägern bei ihrem Dringenden Quest beizustehen, schreibt ein Kumpel mich In-Game an, ich solle in seinen Raum kommen. Gesagt, getan, und Xam kämpft gemeinsam mit "Puddy" und einem Mag64-Kollegen. Es geht direkt gegen einen Plesioth, uh, toll. Mein Kommentar während des Kampfes, von wegen es sei das in meinen Augen nervigste Monster im Spiel, wird vom Raumeröffner nicht sonderlich enthusiastisch geteilt. Da frage ich mich, welches Viech der zwei Ränge unter mit stehende Jäger denn bitteschön noch nerviger finden will! Na, kommt wohl auch darauf an, mit welcher Waffe und auf welche Weise man kämpft. Für mich jedenfalls gibt es nichts Schlimmeres als die Kombination aus Drehschlag+Unterwasser. Nerv pur!

Auf einmal treten mir doch irgendwoher bekannte Jäger dem Raum bei, Darksun alias Sun, Lucky alias SmashBrosOtaku und Terrik alias Terrik. Leider muss der Eröffner des Raumes bald darauf gehen und der Raum löst sich auf, doch Terrik ist fix bei der Sache und macht einen Raum ganz für uns GUFler auf. Super!
Die Kollegen sind HR3 und HR2, also machen wir uns an entsprechende Quests. Wieder einmal zeigt sich der überzogene Verteidigungswert meiner High Rank-Rüstung, kaum muss ich überhaupt einen einzigen Trank einnehmen, um mich zu heilen, selbst gegen Monster wie Diablos oder Agnaktor. In einem Even-Quest erledigen wir Vier sogar mal eben einen Großbaggi, Barioth und, was war es noch, Gigginox? in direkter Folge. Zwar geht das jetzt noch nicht, da ich mit HR5 doch einiges voraus bin, aber ich merke: Diese GUF-Jäger haben was drauf und werden, sobald wir alle HR6 erreicht haben, verlässliche Monster Hunter! Und können mir dann unter die Arme greifen!

Bis es soweit ist, muss ich jedoch ab und an auch mit "Fremden" spielen, um in höheren Rängen Quests zu erledigen. Dabei stoße ich heute auf eine besonders spaßige Truppe. Spaßig ob der untypischen Kombination: Ein Bowgun-Schütze, eine Jagdhorn-Kämpferin, ein Dual Blade-Fechter und schließlich ich selbst, natürlich ein Schwert und Schild-Jäger. Das ist insofern eher untypisch, da es sich dabei um zwei Fernkämpfer/Supporter und zwei schnelle, aber eben auch eher schwache Nahkämpfer handelt. Ideal wäre anstelle eines der beiden Nahkämpfer noch ein Großschwertkämpfer, der ordentlich Schaden macht. Doch was soll´s ... es hat auch so hervorragend geklappt! Was heißt "es hat geklappt", es war ein völlig anderer Kampfstil als auf den üblichen Jagden. Mein Dual Blade-Kollege und ich schnetzeln wie willd unablässig in den Körper eines Nargacuga, während der Bowgun-Schütze aus dem Hintergrund heraus Schaden verursacht und Fallen legt, und die Jagdhorn-Kämpferin mittels Musik für erhöhte Abwehrkräfte und Heilung sorgt. Und wir zwei Schwertkämpfer immer mitten rein, jeder Schlag sitzt, bamm, bamm, bamm! Der Nargacuga, eine Art Drachenfledermaus, hat keine Chance. Erjagen muss ich ihn nun dennoch einige Male, da mir dessen Rüstung überaus gefällt.
Die anwesende Truppe war schließlich so effizient, dass ich sogar zum ersten Mal im Verlauf von MH3U einen Devil Jho erlegt habe. Was für ein Kampf! Es mag größere Monster geben, optisch eindrucksvollere, aber kein anderes Vieh kann es mit dem Joker der Monster Hunter-Welt aufnehmen! Sieht gruselig aus, kommt mit nervenaufreibender Musik daher und ist so groß, dass er mit seinen wendigen Bewegungen quer über das gesamte Feld hinweg attackieren kann. Und ist er erst im Rage-Mode verschießt er auch noch einen schwarz-roten Energiestrahl aus seinem Maul, der enormen Schaden anrichtet. Und ich kleiner Schwert und Schild-Kämpfer befinde mich unentwegt zwischen seinen Beinen, denn anderswo komme ich gar nicht hin, will ich ihn irgendwie treffen. Und wir kriegen ihn klein, diesen Dämon. Sogar seinen Schwanz kappen wir. Uns hält heute niemand auf.
Auch nicht ein goldener Ceadeus. Motiviert von der Online-Hatz auf das Riesenmonster erledige ich noch rasch offline den normalen Ceadeus und beende damit die reguläre Offline-Kampagne. Weiter geht´s mit dem High Rank!

 
Tag 7 (26. März 2013)

Dank einer andauernden Online-Wartung bin ich zur Offline-Jagd gezwungen. Gar nicht so übel, weil ich die Singleplayer-Kampagne allein schon aus Komplettionsgründen irgendwann erledigen wollte. Trotzdem stünde mir der Sinn lieber nach der gemeinsam Jagd mit anderen Spielern. Schade.

Schnell merke ich, dass meine High Rank-Rüstung für die Offline-Missionen wirklich overpowered ist. Egal ob Barioth, Diablos, Uragaan, Rathalos oder Agnaktor, keine dieser Bestien vermag es, mir lebensgefährlichen Schaden beizufügen. Das wird mir klar und ich ermahne mich selbst, die daraus resultierende Unvorsichtigkeit nicht zur Gewohnheit werden zu lassen. Wenn ich einem High Rank-Azur Rathalos auf gleiche Weise gegenübertrete, bin ich schneller weg vom Fenster als ein Aptonoth.

Also jage ich der Reihe nach die erwähnten Monster, um die jeweiligen Quests abzuhaken. Und endlich nähere ich mich dem vermeintlichen Ende der Offline-Kampagne: Ich höre vom Monster namens Ceadeus, das die ganze Insel, auf der sich Dorf Moga befindet, bedroht. Alles soll evakuiert werden, man bedankt sich bei mir für die bisherige Hilfe, doch jetzt soll Abschied genommen. Und dann erstaunte ich den Dorfältesten, als ich offenlege, dass ich Ceadeus bekämpfen will. Nach anfänglicher Überraschung zeigt sich der Älteste dankbar und leitet jede mögliche Unterstützung für den bevorstehenden Showdown in die Wege. Na dann bin ich mal gespannt ...

 
Tag 6 (25. März 2013)

Ein besonderer Tag, Höhen und Tiefen zugleich. Vielleicht fange ich mit Letzteren an.
Nach ein bisschen Offline-Jagen, in dem ich mal eben einen Nibelsnarf abserviert habe (ganz ehrlich, das Vieh hat ja gar nichts drauf. In einer Online-Jagd meinte noch jemand zu mir "ja klar, wenn man weiß wie!", aber davon merke ich bislang nichts). Danach ging es endlich online.

Auf der Suche nach gleichgesinnten HR4-Jägern bin ich schließlich fündig geworden. Allerdings mit einer kleinen Überraschung: Der Raum-Eröffner wollte unbedingt die Zinogre-Rüstung. Und deshalb lief die Jagd so ab, dass stets ein Zinogre erlegt, dann ein Quest eines anderen Jägers angegangen wurde, dann wieder ein Zinogre, und so weiter, und so weiter. Damit hatte ich kein Problem, da, obgleich Zinogre nicht wirklich herausfordernd ist, so doch immerhin einen sehr unterhaltsamen, action-reichen Kampf bietet. Als selbstproklamierter "Tail Cutter" macht es zudem extra Spaß, dem Monster jedesmal das Schwänzchen zu kappen. Ha!
Im Verlauf der Jagdgesellschaft wurden dann auch Uragaan, Jade-Barroth, Unheils-Gigginox und dergleichen zu unseren Opfern. Wobei ich Leichtsinns wegen zweimal vom Barroth auf die Bretter geschickt wurde. Etwas peinlich, aber nicht sehr, weil ich ehrlich behaupten darf, dass es nur aus Überheblichkeit heraus geschah, nicht, weil ich nicht auch anders könnte. Behaupte ich!
Einer der Jäger wollte zuerst das "Drei Uragaans in Folge"-Quest einleiten, doch dazu konnte ich mich nicht aufraffen. Das durfte ich am Vortag schon bestreiten, und wenngleich es gut lief, war es doch mühselig, drei dieser gigantischen Steinfresser K.O. zu bekommen. Ein einzelner Uragaan musste dem Kollegen dann reichen.

Irgendwann wollte ich jedoch nach einem Raum gucken, in dem ich das "Dringende Quest", das ich für das Erreichen von HR5 benötige, erspielen kann. Leider war zu diesem Zeitpunkt kein solcher Raum offen, und selbst eröffnen, um dann darauf zu hoffen, dass drei fähige Jäger beitreten, wollte ich nicht. Ganz dreist bin ich also in einen Raum mit dem Namen "HR 5" geschlüpft. Zu meiner Erleichterung war, neben zwei HR5-Jägern, auch ein anderer HR4-Jäger anwesend, so schlimm konnte meine Anwesenheit also nicht sein. Da stand ich nun also in der Taverne, hatte gegessen, war einsatzbereit, und wartete darauf, dass jemand ein Quest initiiert. Als Neuzugang wollte ich mir das Recht dazu nicht einfach so herausnehmen, gehört sich nicht. Schließlich frage ich, was ist, und einer der HR5s sagt, ich solle nur wählen. Sie seien eh nur zum Farmen online. Klingt irgendwie selbstbewusst und lässig. Zierlich frage ich, ob man mir mit dem "weißen Lagiacrus" helfen könnte. Daraufhin "Ist das dein Dringendes Quest?", was ich bejahe. "Gerne! ^^" kommt als Antwort. Überwältigt von soviel Zuvorkommenheit sind schnurstracks alle bereit und es geht los. Den richtigerweise so genannten Elfenbein-Lagiacrus hatte ich beim ersten Versuch ja leider nicht geschafft. Zweimal starb ein Team-Kamerad, das dritte Leben versemmelte ich selbst. Und das nach langwierigem Kampf. Frust pur.
Dieser zweite Versuch dauerte keine zehn Minuten.
Ohne Zurückhaltung dresche ich mit meinem Dios-Schwert auf den weichen Leib des Monstrums, das immer wieder verheerende Stromangriffe auslöst. Aber während ich risikoreiche Angriffe starte, mich immer wieder heilen muss, verkloppen meine drei Kollegen den riesigen Gegner mit eiserner Gelassenheit. Ab und zu wird auch von ihnen einer von einem Schwanzhieb davon geschleudert, aber sofort geht es weiter. Und ist schließlich beendet, als Lagiacrus tot umfällt.
Wow!
"Glückwunsch zum HR5", schreibt mir einer der anderen. Ich freue mich.

Danach musste der Raumeröffner offline gehen, schade. Wenig später erreicht mich eine Kurznachricht. "Danny", so der Name eines der kampfstarken Jäger, fragt, ob ich mit ihm und seinen Freunden spielen möchte. Er addet mich in seine Freundesliste, kurz darauf kann ich seinem neu erstellten Raum beitreten. Sein Kumpel heißt "Lightning" und präsentiert dem anderen stolz seine neue Rüstung, ein komplettes Rathalos-Seelen-Set. Die beiden schreiben einander wie altbekannt, scherzen ("400 Verteidigung!" - "Ich weiß, hinter wem ich mich verstecke!") und warten offenbar darauf, dass wieder eimal ich das Quest aktiviere. Interesse packt mich und ich frage, ob die beiden MH-Veteranen sind. Daraufhin erzählen sie mir, dass sie seit dem ersten MH-Spiel dabei sind, sich alle Spiele aus Japan importiert haben, und dass Danny in MHTri bis HR468 gespielt hat. Uff. Damit kann ich nicht mithalten. 230h mit MHTri und jetzt 60h mit MH3U sind dagegen nichts.
Wir jagen daraufhin einen Azur-Rathalos und hinterher einen Gobul, von dem ich für eine bessere Waffe ein bestimmtes Teil brauche. Dann ist der Akku meines GamePads auch wieder einmal leer und ich muss mich verabschieden.
Mit den beiden will ich definitiv wieder auf Jagd gehen - aber erst dann, wenn ich als Ebenbürtiger an ihrer Seite kämpfen kann. Ich schrieb an früherer Stelle, dass man sich nicht von stärkeren Jägern durch schwierige Quests schleifen lassen sollte. Genau diese Gefahr bestünde hier für mich. Aber toll war das schon. Wartet nur, irgendwann zahle ich die Hilfeleistung zurück!

 
Tag 5 (24. März 2013)

Ob nun das Spiel leichter ist als noch der Vorgänger, oder ob es am unbekannten Gegner liegt: Brachydios, was für ein Monster!
Der erste Gegner in MH3U, der eine echte Herausforderung darstellt. Nicht, dass die bisherigen Tierchen alle piepeinfach gewesen wären, aber dieser Kerl ist ein gänzlich anderes Kaliber. Nachdem die Brachydiosjagd gestern leider erfolglos war, sollte es heute endlich klappen. Wie es der Zufall will, entdecke ich bei der Raum-Suche direkt einen, der mit "Brachydios" tituliert war, und betrete selbigen natürlich augenblicklich. Nur ein weiterer Jäger ist dort, begrüßt mich freundlich. Kurz darauf ein Zweiter. Wir sind Schwert und Schild (meine Wenigkeit), Großschwert und Dual Blade. Der Raum-Eröffner meint "Wäre toll, wenn jetzt noch ein Hammer-Anwender dazu käme". Welche Waffe der vierte, in diesem Augenblick hinzukommende Jäger mit sich führte, muss ich wohl nicht weiter erläutern. Perfekt!

Und perfekt sollte es sein. Bevor es auf die Mission geht, rief einer der Jäger dazu auf, Fallen nicht zu vergessen. Also eine Falle eingesteckt, dazu zwei Fallengeräte und zwei Donnerkäfer, um unterwegs zwei weitere Fallen bauen zu können. Megatränke sind alle da, normale Tränke ebenso, Kaltgetränke und Wetzsteine natürlich auch. Jetzt noch eine Mahlzeit aus Truthahnfleisch und Himmelsbrot verputzen, und fertig!
Glück wie ich habe lande ich unmittelbar neben der Beute. Nungut, erstmal den Kältetrank genommen, um die Temperaturen der Vulkanumgebung auszugleichen. Und dann ... angreifen! Zu warten, bis meine drei Kameraden angelaufen kommen, liegt mir nicht, also nehme ich mir die Beine des lila Boxdrachen vor. Wie flink und wendig der ist! Ein Treffer gelingt mir, dann hüpft Brachydios behände mittels Drehung des Körpers zwanzig Meter davon, die Schnauze zu mir zeigend. Instinktiv rolle ich zur Seite und entgehe damit einem Fausthieb, der so kräftig war, dass der Arm des Monsters noch immer im Boden steckt. Uff!
Verstärkung!
Zu viert geht es jetzt so richtig los. Sofort lege ich meine erste Falle. Wie einstudiert rennen die anderen Jäger zu mir und gemeinam postieren wir uns so, dass die Falle zwischen uns und dem Gegner liegt. Dämliches Reptil! Von allein Seiten hieben wir auf den paralysierten Körper. Leider hält der Effekt der Elektrofalle nicht lange an, aber was soll´s, habe ja noch zwei davon in petto.
Hätte ich mal nicht dämlich gesagt: Wenig später schickt Brachydios mich auf die Bretter - zum ersten Mal überhaupt in 50 h Online-Spielen. Ich schreibe kurz "sry", ist mir schließlich irgendwo peinlich, eines der drei kostbaren Leben aufzubrauchen. Wenig später trifft es einen meiner Kollegen. Jetzt gilt es.
Und wir schaffen es. Einer der Mitstreiter schreibt nur noch "cap", kurz darauf befindet sich das humpelnde Monstrum in einer Falle und die Siegesfanfare erklingt, Quest erfolgreich beendet! Ich freue mich, diesen echten Gegner bezwungen zu haben. Und öffne meine Augen weit, als ich lesen "nochmal". Tja, was soll ich sagen, wir haben Brachydios dann noch sieben bis acht Male erlegt. Einfach war kein einziger dieser Kämpfe, aber erwischt hat es niemanden von uns Vieren mehr. Endlich war er wieder da, dieser unbeschreiblich befriedigende Lerneffekt. Oder besser ausgedrückt: Das Monster Hunter-Gefühl.

Wenn ich tippen müsste, würde ich sagen, dass Brachydios für viele Spieler, vor allem Neulinge, die endgültige Feuertaufe darstellen wird. Es kommen danach zwar auch noch heftige Brocken von Monstern, aber der Schwierigkeitsunterschied zwischen Brachydios und den Quests, die davor kommen, ist gewaltig. Ein Rang 4-Quest, in dem ich zum ersten Mal ein Zinogre jagen musste, war vergleichsweise unproblematisch. Wobei auch dieses pelzige Viech einige desaströse Attacken drauf hat. Mein aktuelles Problem: Nachdem ich nun meine Mitstreiter in ihren Brachydios-Rüstungen gesehen habe, will ich auch ein Brachydios-Item. Am liebsten das Dios-Schwert. Dafür muss ich allerdings weiter auf die Jagd gehen.

Addendum: Dios-Schwert GET! Und weil der Alte am Quest-Schalter mir soeben befohlen hat, es in mein Elite-Jäger-Tagebuch zu schreiben, mache ich das auch mal: "Wenn die Gilde es dir zutraut, solltest du nicht zweifeln."




Tag 4 (23. März 2013)

Er selbst hat ja nicht wirklich was drauf. Aber mit seiner Gang fühlt er sich ganz, ganz groß, der Krachmacher. Selbstverständlich handelte es sich um eine Qurupeco-Mission, diesmal die Karmesin-Version, also Elektro- anstelle von Feuerangriffen. Macht für die Herangehensweise nun keinen so gewaltigen Unterschied: Wenn er in die Flügel schlägt, folgt der explosive Sprungangriff, wenn er sich einmal um sich selbst dreht, dreht er sich auch ein zweites Mal, und sobald sich der Hals nach hinten reckt, wird gespuckt. Alles klar, alles Routine. Bis, ja bis Monster Numero Zwo auf den Plan tritt, weil der schnabelige Störenfried alleine nichts drauf hat und das auch weiß. Ärgerlich und nervenaufreibend, wenn es sich beim herbeigerufenen Partner um einen Deviljho handelt! Uff! Aus einer Standardmission wurde damit ein vorsichtiges Herumeiern, eine Zitterpartie. Einerseits will man den Quru erledigen, andererseits nicht dieser furchteinflößenden Riesenechse in die Quere geraten. Selbstverständlich ging letzendendes alles gut aus, aber meine Herren, das nenn ich mal einen ungebetenen Gast.

Offline habe ich endlich Duramboros besiegt, diesen riesigen Pflanzenfresser, der sich selbst Hammerwerfer-mäßig durch die Luft wirft. Jedesmal wieder ein surrealer Anblick, wenn er anfängt, seinen gewaltigen Schwanz zu drehen, wie ein gigantischer Kreisel das gesamte Gebiet zum Drehen nutzt, und schließlich am Himmel entlang wandert - und hoffentlich nicht auf meinem Kopf landet.An und für sich hätte man meine aktuelle Rüstung für diesen Gegner overpowered bezeichnen können, aber selbst bei diesem zweiten Anlauf (beim ersten Mal ging mir tatsächlich die Zeit aus, soviel konnte Duramboros einstecken) hat es gut 25 Minuten gedauert, ehe Ruhe im Karton war. Bin zwar als Schwert und Schild-Jäger jemand, der nicht mit allzuviel Angriffskrafft gesegnet ist, dass es so lange dauert, hat mich dennoch überrascht.

Und spät abends hat es sich ergeben, dass ich das dringende Quest zum Erhalten von Hunter Rank 4 aktiviert habe. Zweimal probiert, zweimal gescheitert. Weil Teammitglieder dreimal draufgegangen sind. Bin ich nicht böse wegen, weil Brachydios, das Monster vom japanischen Boxart des Spiels, ein echt harter Brocken ist. Zieht viel ab, ist schnell und wendig, hat extrem viele Angriffsmuster parat. Einmal hätte es mich selbst fast erwischt. Trotzdem ein Tipp für alle Jägeranfänger: Gerade für´s Online-Spiel sollte die oberste Devise sein, zu lernen wie man gegnerischen Attacken am besten ausweicht. Wie man angreift kommt erst anschließend, dafür aber aus unmittelbarer Konsequenz des gelernten Ausweichens. Mal sehen, ob ich dieses Viech morgen klein bekomme. Viel hat jedenfalls nicht mehr gefehlt, Bürschchen!

 
Tag 3 (22. März 2013)

Tja, der liebe nächste Hunter Rank musste heute warten. Aber wie will man später Hilfe erwarten, wenn man nicht selbst mit Hand anlegt, oder? Daher die meiste Zeit damit verbracht, einigen Rang 1-Jägern beim Bestehen ihrer Quests zu helfen. Sprich, Qurupecos, Rathians, Königsludrothe und Gobuls en masse. Ist aber nur halb so wild, weil es zum einen immer wieder Spaß macht, zum anderen ja auch ordentlich Belohnung abwirft, die man evtl. iiirgendwann nochmal gebrauchen kann.

Oh, den Tag begonnen habe ich allerdings mit einigen HR3-Quests, sprich, den härteren Sachen. Jawoll! Vornehmlich wurde es dabei farblich-frivol, mit einer Rosa Rathian oder einem Lila Ludroth. Und so richtig hart im Nehmen waren die auch nicht. Es ist schwer zu sagen ... bin ich einfach nach unzähligen Stunden Spielens so gut geworden, oder ist MH3U doch ordentlich leichter als die Wii-Variante? Bisher jedenfalls haben meine Mitjäger und ich noch jedes Monster recht problemlos weggefegt. Gerade eben zuletzt einen Königsludroth, der nicht einmal mehr ins Wasser fliehen konnte. Hat sich ausgeschwommen!

Jetzt abends gab es dann endlich die erste Jagd mit GUF-Bekannten. SmashBrosOtaku alias Lucky und Terrik alias Terrik haben sich ebenfalls ins Monster Hunter-Getümmel geworfen. Dazu wurden wir schließlich von einer weiteren deutschen Mitspielerin begleitet. Ich muss ja an dieser Stelle etwas ansprechen, das mich oftmals beim Betreten von Online-Räumen nervt und auch diesmal zu Beginn unserer Session: Alle vier Spieler sind in der Taverne ... und niemand aktiviert ein Quest! Und so verstreichen Minuten. Da ich HR3 bin, wäre es sinnlos, nähme ich Quests an. Aber gut, man tastet sich halt erstmal vorsichtig ans Spiel heran. Und nach der ersten Jagd ging es dann auch zügig. Einigermaßen stolz war ich, als wir einen Qurupeco erjagen sollten, und der einen Arzuros zu Hilfe rief. Ich schreibe noch "lasst uns Arzuros killen", aber das hört nur einer der anderen. Als dann Qurupeco plötzlich in einem anderen Gebiet von den restlichen Mitspielern getötet wurde und Arzurus flieht, bin ich dem Bärchen auf einmal allein hinterher. Und noch binnen der Zeit nach Erledigen der Mission und Rückkehr ins Lager gelingt es mir, das optionale Monster allein zu erlegen. Ja, fand ich gut!
Was ich meinen beiden Mitspielern nicht mehr sagen konnte, es jedoch auf diesem Wege nachhole: Macht euch doch mal bessere Rüstungen! ;) Genug Missionen müssten wir da eigentlich geschafft haben, dass ihr euer Ledergewand hinter euch lassen könnte. Es sei denn natürlich, ihr steht auf Leder. Kann ja sein, *hüstel*

Mit HR3 besitze ich übrigens endlich Zugang zu einem völlig neuen Gebiet, das es auch im Wii-Vorgänger noch nicht gab. Ein wunderschöner Bergdschungel. Konnte ihn noch nicht so richtig erkunden, also weiß ich ganz genau, was morgen auf dem Plan steht. Was mir jedoch die ganze Zeit im Hinterkopf herumschwebt, ist die Frage: Wann treffe ich auf "ihn"?

Addendum: Und da hab´ ich "ihn" auch getroffen, aber wie. Gerade noch einen Rathalos erlegt und schwupps, kommt ein Deviljho um die Ecke. Zum Glück waren wir dank Erledigen der Mission da bereits unverwundbar. Dabei hatte ich keine Ahnung, dass in diesem Quest überhaupt ein Jho auftauchen könnte! Uwah, jetzt hab´ ich doch etwas Angst davor.


Tag 2 (21. März 2013)

An dieser Stelle muss ich mal sagen, dass der Gamepad-Akku für Monster Hunter-Zocken dann doch zu klein bemessen ist. Zwei Mal durfte ich heute nachlden. So eine Jagdsession dauert nunmal!

Monster wurden heute viele erlegt, und mir kommt Ultimate bislang leichter vor als der Wii-"Vorgänger". Aber gut, bin ja noch im Low Rank-Bereich. Jedenfalls war ich das bish vor kurzem: Endlich Hunter Rank 3! Yay! Um selbigen zu erhalten, musste ich eine Rathian und einen Rathalos im Doppelpack erlegen (die beiden fliegenden Drachen). Geholfen haben mir dabei zwei Franzosen und ein Jäger, mit dem ich am Vortag schon zu tun hatte und der kurzerhand zu mir in die Taverne gesprungen ist. Leider halten es erstere nur selten für nötig, sich der englischen Sprache zu betätigen. Na, aber solange sie ordentlich jagen, sei das verziehen.

Auch eine rein deutsche Jägergruppe habe ich heute getroffen, alle drei im Einheits-Look mit kompletter Barroth-Rüstung. Hab vergessen zu fragen, ob das Absicht war oder nicht. Auf die Frage, ob das ein Barroth-Treffen sei, kam nur ein Smilie als Antwort. Fühlt man sich irgendwie Fehl am Platz, wenn man da mit seiner geflickschusterten Rathian-Großwroggi-Gigginox-Rüstung aufkreuzt. Aber waren nett und kampfstark.

Grundsätzlich wurde heute wirklich durch die gesamte Speisekarte gejagt: Rathian, Rathalos, Diablos, Agnaktor, Uragaan, Duramboros, Nibelirgendwas, und ... ja, und sogar ein Event-Quest, in dem man 20 Wildschweine beseitigen sollte. Habe mich gewundert, warum ich dem Quest nicht beitreten kann, bis der Quest-Eröffner mir mitteilte, dass ich mich ausziehen müsse. Ähm, ja, wie bitte? Tatsächlich verlangt das Quest, dass man ohne Rüstung teilnimmt. Nunja, so konnte ich wenigstens mal meinen Link-Lookalike präsentieren.

Bevor ich mich jetzt von den heutigen Jägerstrapazen erhole, will ich noch erwähnen, wie erfreulich ich es jedesmal wieder finde, auf einen guten Bogenschützen oder Bowgun-Jäger zu treffen. Ich selbst kann das nicht, zumindest fehlt mir die Übung für diese Fernkampfwaffen. Aber jemanden dabei zu haben, der von hinten Deckung gibt, hat einfach etwas Beruhigendes. Und der  Bogenschütze, den ich getroffen habe, hat mich anschließend als Freund geaddet. Da freu ich mich schon auf künftige Unternehmungen!


Tag 1 (20. März 2013)

Ein herzliches Ahoi an dieser Stelle erst einmal. Als Tri-"Veteran", der schon die Wii-Version so einige Stündchen gespielt hat, fühle ich mich in der Ultimate-Version für Wii U und 3DS natürlich sofort wohl. Am Gameplay hat sich ja auch nichts grundlegend verändert. Es gibt mehr von allem, und das ist ... bestens! Als Test-Jäger habe ich mittlerweile bereits über 30h auf dem Konto meines Jägers Xam. Doch selbst wenn ich damit denjenigen, die erst zum offiziellen Release loslegen können, voraus sein mag, hat das Abenteuer Monster Hunter gerade erst begonnen - wenn überhaupt. 
 
Die vergangene Jagd bestand aus drei Einheiten, wenn man so will. Da auf den Online-Servern seit ein paar Tagen richtig was los ist, bin ich dort unterwegs und habe einigen Anfängern beim Niedermachen von Lagiacrus geholfen. Drei Mal hintereinander, puh! Das amüsante ist, dass ich als Schwert und Schild-Jäger ja nun nicht unbedingt derjenige sein sollte, der den Hauptschaden verursacht, dazu ist meine Waffengattung nicht gedacht. Da jedoch meine Mitspieler einfach noch nicht erfahren genug sind, bin ich derjenige, der unentwegt auf das Monster eindrischt, Schwänze abhackt und für den Erfolg der Mission arbeitet. Aber das ist okay, aller Anfang ist zäh. Und später kann ich die Hilfe der Großschwertjäger bestens gebrauchen, hehe.
 
Apropos Schwänze: In einer zweiten Jagdeinheit habe ich ein paar Mal eine Rathian erjagt, da ich eine sogenannte Rathian-Platte benötige. Die ich hab ich immer noch nicht :/ Dafür ergab sich eine wirklich stylische Situation: Mein Mitspieler, diesmal mein Bruder am 3DS, war von der Rathian am Boden festgenagelt. Ich laufe von hinten an das Viech heran, Sprungattacke auf den Schwanz ... und ab damit! Ein Hieb, und davon flog das Anhängsel! Ist mir so getimet auch noch nie gelungen. Und der Herr Bruder wurde zugleich befreit.
 
Die befriedigendste Session war dann zuletzt wieder online. Endlich ein Raum nur für Jägerrang 2-Jäger. Etwas genervt-sarkastisch hat einer der Anwesenden einen daherkommenden Rank 1-Jäger angesprochen mit"du bist ja toll ausgerüstet". Nunja, er meinte dann zu mir, dass derjenige wahrscheinlich nur die schwierigen Quests mit rushen wollte, ohne sich dafür anzustrengen. Ist mir persönlich in diesen Low Rank-Quests eher egal, solange der Neuling nicht dabei draufgeht. Jedenfalls haben wir direkt einen Rathalos und anschließend einen Diablos erlegt. Gott, wie ich Diablos hasse! Freue mich schon darauf, ihn offline allein zu jagen. Und ja, das war jetzt mein Sarkasmus. 
 Autor:
Maximilian Edlfurtner
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