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Indie-Spiele-Highlights auf der gamescom 2015

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Hover Cubes X (One)
In diesem Spiel dreht sich alles um Zeit, Geschwindigkeit und Gemeinheit. Und natürlich um die namensgebenden Würfel. Diese müssen gesetzt werden, um Plattformen erscheinen zu lassen, um im Level weiter vorranzukommen. Interessant ist zunächst erst einmal, dass es sich ausschließlich um einen Multiplayertitel handelt. Man hat die Wahl zwischen verschiedenen Missionszielen zu wählen die dann in einem Team erreicht werden müssen. Es ist allerdings egal, ob man als erstes ein Ziel erreichen oder ein Rätsel lösen muss: Man benötigt auf jeden Fall die richtigen Würfel dafür. Dabei hat nicht jedes Team den gleichen Typ Würfel zur Verfügung. In den einzelnen Leveln sind Schaltpunkte positioniert, auf diese ein Würfel geschossen werden kann. Ein grüner Würfel zum Beispiel, lässt eine bahnähnliche Plattform erscheinen, die den Spielern das Überqueren von Schluchten erleichtert. Gleichzeitig kann aber ein jeder Spieler diese Würfel auch wieder Löschen und so den unglücklichen Spieler, der gerade draufsteht, wieder an den Anfang, bzw. letzten Checkpoint, respawnen lassen. Größere Höhen lassen sich mit einem roten Würfel erreichen, da dieser den Spieler beim ersten Sprung darauf hochkatapultiert. Es empfiehlt sich also am Beginn des Levels gut zu überlegen, welche Würfel man mit ins Spiel nimmt. Alle Spiele lassen sich von der Arena aus anspielen, in der man an Leinwänden auch Liveübertragungen von anderen Spielen beobachten kann. Wer bereits mit Portal viele schöne Stunden verbracht haben sollte, sollte auch zu diesem Titel greifen. Eine frühe Version des Spiels findet ihr auf der Seite der Entwickler, die ihr dort downloaden könnt.
 
Prognose: 3/5
 
Shift Happens (One)
Dieser physikbasierte Platformer hat uns mit seinem schlichten Design und extremen Fokus auf Koop-Rätselelemente überzeugt. Zwei Spieler schlüpfen hier in die Rollen zweier Geschöpfe, die aus einem Versuchslabor heraus versuchen allein zurechtzufinden, jedoch durch ein vorrangegangenes Experiment aufeinander angewiesen sind. Dabei können die beiden Charaktere jeweils ihre Masse tauschen, um beispielsweise Schalter zu betätigen, während der kleinere Spieler dann durch einen Spalt hindurch den Weg für den anderen Spieler bereiten kann.
 
Das Spiel fördert vor allem die Kommunikation zwischen den Spielern, kann jedoch auch jede Freundschaft an ihre Grenzen bringen, wenn man es denn darauf anlegt. Es wird also nie langweilig. Beim Anspielen hatten wir jedenfalls jede Menge Spaß dabei den anderen Spieler auch mal durch spontanen Massenwechsel zu sabotieren oder durch die Gegend zu schleudern, um einen Schalter oder Hebel schneller zu erreichen. Shift Happens ist nahezu selbsterklärend und kommt komplett ohne Text aus, was jeden textfaulen Spieler unter uns doch begeistern sollte.

Prognose: 5/5
 Autor:
Sebastian Küpper / Tosha Klotz / Joshua Hampf
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