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XenoVerse - Ein fiktiver Test

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INFO - Der folgende Artikel stellt einen fiktiven Test eines Spiels dar, über das bislang nur wenig bekannt ist. Wir konnten bislang keine Version anspielen. Stattdessen versuchen wir uns an wenigen bekannten Fakten ein Spiel auszudenken, wie es später sein könnte, aber (sehr wahrscheinlich) nicht sein wird.

Im konkreten Fall geht es nun um X (Arbeitstitel) von den Machern von Xenoblade. Im Rahmen eines ausführlichen "Was wäre wenn ..." hat sich einer unserer Redakteure hingesetzt und sich Gedanken darüber gemacht, was uns mit dem Wii U-exklusiven Highlight erwarten könnte. Und welche Erwartungen das bisher Gezeigte anregen konnte.

Wir hoffen, dass ihr Spaß beim Lesen dieses Editorials habt und vielleicht im Kommentarbereich ergänzt, was ihr euch von X erhofft!


 
Kein anderer Entwickler hat im Genre der JRPGs in der letzten Dekade so sehr ausdrücklich positiv Reden von sich gemacht wie Monolithsoft. Angefangen mit Baten Kaitos, das, für sich bereits ein einzigartiges Abenteuer, mit Baten Kaitos 2 in allen Belangen übertroffen wurde. Und mit Xenoblade für die Wii hat man ein Spiel solch enormen Ausmaßes erschaffen, dass eigentlich nur mehr die HD-Auflösung fehlte - in allen anderen Belangen war man nicht minder "NextGen" als konkurrierende Spiele für die HD-Konsolen. Nur mit dem kleinen, doch wichtigen Detail, ein stagnierendes Genre in die Gegenwart zu holen. Und eben jener Entwickler versucht im Jahr 2014 die qualitative Erfolgsserie fortzusetzen. Der Titel diesmal: XenoVerse.

Heldenanfänge
Auf einem wilden Planeten haben sich vor unbekannter Zeit Menschen niedergelassen. Die sogenannte Kolonie Eta ist eine von fünf, die über den Planeten verteilt sind und Menschen Zuflucht gewähren. Der neueste Jahrgang der Explorer-Kadetten feiert seinen Abschluss in der Militärakademie, darunter auch der Held des Spiels, ein junger Mann oder eine junge Frau, die der Spieler sodann eigens erstellen darf. Geschickt verpackt in das Ausfüllen eines Bestätigungsformulars zum Dienstantritt ins Explorer-Team, gestaltet man nicht nur Geschlecht, Statur, Gesichtszüge und Haarfarbe, sondern darf außerdem eine Reihe von Grundsatzfragen beantworten, die im späteren Spielverlauf Auswirkungen auf das Verhalten der eigenen Spielfigur haben. Zwar gibt es in diesen konkreten Situationen keine Dialogauswahlmöglichkeiten, dafür sorgt das Spiel durch diese eingänglichen Fragen dafür, dass die Spielfigur so reagiert, wie man es sich wünscht. Sofern man die Fragen wahrheitsgemäß beantwortet. Nur eines hat jeder Held gemein: Man ist unter den Menschen ein Außenseiter, entbehrt jeglicher Motivation und ist, fünf Jahre später als die meisten anderen Kadetten, mehr in die Explorer-Ausbildung gerutscht als sich Willens dafür entschieden zu haben. Die Anforderungen sind nicht die höchsten, trotz der mitunter komplizierten Aufgaben - der Grund: Mehr als die Hälfte aller Neu-Explorer überlebt das erste Jahr nach der Ausbildung nicht, und diejenigen, die es überstehen, führen ein Leben im Dauerrisiko. Nachdem man sich die Kolonie ein bisschen besehen hat, darunter auch den Energiespeicher, der als in den Himmel ragender Turm stets anzeigt, wie viel Energie einer Kolonie für das Aufrechterhalten der eigenen Schutzatmosphäre bleibt, geht es auf den ersten Erkundungstrip.
 Autor:
Maximilian Edlfurtner
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